00:00:08: Einen wunderschönen Tag für alle Zuhörer und Zuhörende da draußen.
00:00:11: Und willkommen zu einer weiteren Episode von Let's Talk Guitar, den deutschsprachigen Podcast über die wunderbare Welt der Gitarre und der Musik.
00:00:19: und heute wieder versammelt in den heiligen Hallen der Podcast-Spiele.
00:00:22: rein!
00:00:22: Das bin ich, der liebe Hirstin Hornbach und der...
00:00:25: Robin!
00:00:26: Hallo,
00:00:27: grüß dich, Robin!
00:00:29: So wie es denn heute zu zweit?
00:00:30: Weil der liebe Fabian im Urlaub ist ... und ich finde, wenn ein Mensch sich Urlaub gönnen kann dann hat er alles im Leben erreicht.
00:00:37: Der Fabian hat uns Videos geschickt wie sein Urlaub aussieht in den Bergen mit wunderschönen Ambiente, ... ... um Swimming Pool sah so aus, ein bisschen Feuer-Place, alles wird dabei.
00:00:51: Das Volleprogramm.
00:00:53: Ich weiß gar nicht wie lange er im Urlaub ist aber er ist im Urlaub!
00:00:57: Ist einfach mal weg...
00:00:59: Ja, gerade er sich auch verdient.
00:01:01: Darf er auch mal gönnen?
00:01:02: Gebe ich ihm als Letztor-Gitarrechef auch mal frei dazu!
00:01:05: Auch wenn er von mir absolut gar kein Geld bekommt.
00:01:08: So wie du auch für die ganze Geschichte hier.
00:01:11: Wir machen uns alle ehrenamtlich.
00:01:13: Für unsere Community da draußen.
00:01:16: Wir haben es aber jetzt aber versammelt weil ich letzte Woche eine Erfahrung hatte, die mich sehr geprägt hat und wo ich mir gedacht habe okay... Jetzt kann mir livemäßig ... nicht mehr viel passieren im Leben.
00:01:27: Und zwar hatte ich, glaube ich den anstrengendsten... ... schlimmsten, schwierigsten, aufregendsten Live-Oftritt in meinem Leben,... ... an dem ich aber sehr gewachsen bin und dachte mir hey lasst uns doch einfach mal heute darüber reden.
00:01:42: Heute wird es auch eine interessante Challenge, ich muss da ein bisschen mein Mikrofon Situation verändern, dann musst du jetzt immer schauen dass sich nicht Poppe beim Poppen beim Peh sagt weil ich habe keinen Popstschuss.
00:01:53: Ja, ich habe keinen Pop-Tschuss vor.
00:01:55: Das heißt meine Taktik ist jetzt immer zu antizipieren, wenn ich ein Pee sage und dann rechtzeitig das Mikrofon weg halt... ...wenn ich dich
00:02:02: mache.
00:02:03: Das Problem ist du hast einen Richtmikrofon und wenn du das machst, hört man gar nichts mehr.
00:02:08: Hört man die Pees halt nur nicht?
00:02:11: Nee, das funktioniert nicht!
00:02:16: Probieren wir es doch mal aus.
00:02:18: Egal.
00:02:20: Und zwar, was ist passiert?
00:02:21: Ich habe letzten Montag... Ne genau vor zwei Tagen.
00:02:26: Heute Mittwoch.
00:02:27: Genau vor zwei Tage Montag habe ich in einem Rahmen einer Venisage im Beethovenhaus in Bonn den dritten Akt der Mondscheinsornate allein auf der Gitarre gespielt und das war ein Erlebnis und darüber reden wir heute.
00:02:46: Die Moonshine Sonate ist ja eine der bekanntesten Stücke von Ludwig van Beethoven, dir auch ein Begriff?
00:02:52: Mir natürlich.
00:02:54: Natürlich!
00:02:57: Ich glaube jeder der mal Schrettgitarre gehört hat kennt die ganzen Videos dazu aber ich glaub du hast das komplett anders gespielt.
00:03:04: Ich habe es so ein bisschen originalgetreu gespielt
00:03:07: oder verändert.
00:03:09: Genau und ist er sonst einer der bekanntesten Piano-Stücke die es gibt?
00:03:14: ... einer der schönsten Stücke auch.
00:03:18: Der erste Akt ist sehr, sehr langsam, sehr atemberaubend.
00:03:23: Habe ich früher das erste Mal gehört in einem Videospiel für den Ende ... ... vierundsechzig?
00:03:28: Doch warte mal und das hieß Shadow Man.
00:03:31: Genau, Shadow Man da gab es nicht im Intro.
00:03:33: Gabs nämlich eine dramatische düstere Zehne und dann lief dann... ...der ersten Akt der Mundchanzenate.
00:03:41: Und dann der dritte ist ja auch den meisten Leuten gängig und bekannt als dieses Wilde schnelle, technische sehr intensive Stück fürs Klavier.
00:03:51: Den zweiten Satz kennt glaube ich so wie es halt mit zweiten Sätzen in der klassischen Musik ist kaum einer.
00:03:56: aber die zweite Sätze haben wir immer gesagt im der Uni sind WB-Teile in einem Jazzstandard sie kannst du eigentlich in den Riegel wegwerfen Die sind immer... Ich finde da was gibt.
00:04:05: es gibt so viele tolle Symphonieorchester und Stücke wo ich mir beim zweiten Satzen immer denke ach er weckt damit Ist das schon?
00:04:15: Ja, der zweite Satz ist halt oft so ein bisschen... Entweder nochmal dann sehr langsam oder er geht in Durr.
00:04:22: Oder er ist so schunkelmäßig und ist so gefühltes Wegwerfmaterial.
00:04:26: Er ist spannendstens in der Symphonie eigentlich über den ersten Satz wenn alles aufgebaut wird und alles ich sag mal intensiviert wird und der dritte Satz, wenn das dann zum großen Finale kommt.
00:04:40: Da passiert immer die meiste Action in so einem klassischen Stück natürlich.
00:04:45: Weil
00:04:46: dir anscheinend ja auch!
00:04:48: Ich habe nur den dritten Satz gespielt, es wurde auch verlangt.
00:04:51: Es wurde gar nicht gefragt ob ich den ersten Satz oder den zweiten Satz spiele, sonst ging ausdrücklich um den drittem Satz.
00:04:58: Und vielleicht, bevor wir so ein bisschen reingehen wie die ganze Geschichte ablief erklär ich doch mal etwas über das Stück oder was da besonders schwierig an der Gitarre ist.
00:05:09: Oder was die Schwierigkeiten generell waren?
00:05:13: Weil... Das Stück fängt an glaube ich mit einer der bekanntesten Arpeggio Figuren oder Arpegios Sections, einer der klassischen Musik überhaupt.
00:05:23: Hat bestimmt jeder schon mal gehört diese Geschichte?
00:05:31: Ja und da fing dann auch schon die Schwierigkeit an Weil ich Videos schon gesagt, dass ein bisschen anders gespielt habe als man es wahrscheinlich als Stratgitarist kennt.
00:05:41: Weil da gibt's ja so ein paar Videos draußen auf YouTube.
00:05:44: Was hast du da bis jetzt an Videos zum Beispiel gesehen?
00:05:46: Oh Gott!
00:05:47: Ich kann dir nicht sagen wen... Ich hatte euch auch irgendwann mal in die WhatsApp-Gruppe mal so'n Song reingeschickt wo das interpretiert wurde was mir nur aufgefallen
00:05:57: ist.
00:05:57: Das war eine Trash-Metalband, was er gemacht hat auf der interessanten Art und Weise
00:06:02: Auf jeden Fall, die Videos, die ich mir dann mal angeschaut habe waren halt eigentlich gefühlt auf wahrscheinlich einen bestimmten Tapp von irgendjemandem runtergebrochen.
00:06:14: Also das schien immer das Gleiche zu sein aber irgendwie auch nicht richtig und...
00:06:20: Ja, also ich sag mal ein bisschen das bekannteste Video ist von auch einer Gitaristin.
00:06:24: Ich komme jetzt gerade leider nicht auf den Namen von ihr.
00:06:28: vielleicht kannst du es grad einfach mal recherchieren wenn er das nicht redet weil wenn du ich glaube einen Moonscheinsonate oder Moonlight-Sonata-Guitar eingibst dann ist wahrscheinlich das erste sein was kommt Lisa?
00:06:37: Also nicht Lisa X aber ich komm' grade leider nicht mehr auf die Namen dieser Gitaristen.
00:06:43: Da habe ich mich streckenweise auch an manchen Linien orientiert oder bzw.
00:06:48: dafür inspirieren lassen für meine Version, aber der große Unterschied, der hauptsächlich da ist die meisten Leute tepeln.
00:06:58: Wie du es wieder mit dem Peek aufpasst?
00:06:59: Das tut mir so leid!
00:07:00: Die Teppeln den ersten Arpeggios gibt zum Beispiel auch ein Video von Michael Romeo wo er sehr ähnliche Arpegius in dem Stil tappt.
00:07:12: Es gibt zum Beispiel auch von Symphony X den Song Seven, da hat er auch so eine ähnliche Figur.
00:07:16: Das wird aber hauptsächlich als Tapping-Figur also eine Mischung aus Hammer and Pulloffs und halt mit der rechten Hand getappt gespielt.
00:07:24: Das habe ich nicht gemacht weil das... führt zu einer gewissen Problematik.
00:07:29: Ich muss nochmal kurz ein Step zurückgehen, ich habe mich dagegen entschieden dieses Stück mit einem Backing-Track zu spielen.
00:07:35: das ist ja auch das was du oft hörst dass Leute halt eben so einen klassischen Metalbacking Track irgendwie im Hintergrund haben mit Double Bass und noch eine zweite Gitarre und Keyboards und was weiß ich.
00:07:44: Da habe ich mich dagegen entschieden weil ich so ein bisschen... ich persönlich finde es manchmal ein bisschen cringe oder würde ganz gern ein bisschen Respekt der Musik zollen und hab mir gedacht okay Das Stück wurde geschrieben für ein Instrument und ich würde das auch ganz gerne auf einem Instrument rüberbringen, was sehr, sehr viel Schwierigkeit mit sich gebracht hatte.
00:08:05: Aber das war so ein bisschen meine Aufgabe und mein Ziel ist natürlich dann dort diese beiden Welten miteinander zu vermischen also ein bisschen eben den Respekt vorn her klassischen Interpretationen und auch eine klassische Tradition, aber auch so ein bisschen den Klassikern zeigen zu wollen.
00:08:21: Was eigentlich möglich ist mit einer elektrischen stark verzerrten Gitarre wie viel Ausdruck man da eigentlich haben kann in so einem Instrument.
00:08:30: weil ich finde in der klassischen Musik wird die elektrische Gitarren noch sehr unterbewertet.
00:08:38: Leider
00:08:39: könnte noch deutlich mehr Popularität bekommen ... hat aber Schwierigkeiten, die ich auch eben gleich nachkommen werde.
00:08:45: Aber genau!
00:08:45: Ich habe mich dazu entschieden... ...eben diese erste Arpeggiofigur, diese berühmte Arpeggiofigur nicht zu teppen,... ...weil man Kontrolle verliert über zwei sehr essentielle Parameter in der klassischen Musik,... ...nehmlich Dynamik und Tempo.
00:09:04: Das sind die beiden Punkte, die... ...ich da als Solo-Interpreter oder Solo-List quasi mit reinbringen wollte.
00:09:11: Und ich wollte in der Lage sein, diese Arpeggios zum Beispiel vom Tempo her bewusst ansteigen und absteigen zu lassen.
00:09:19: Also bewusst... ... in der Kontrolle zu sein, zu sagen ich starte.
00:09:26: Also die Intensität mit reinzubringen und ich habe relativ schnell gemerkt... ... mit Tapping funktioniert das nicht.
00:09:33: Genauso wenig mit Hybrid Picking, genauso wenig mit Economy Picking.
00:09:37: Es blieb mir nur die schwierigste Variante übrig wie man so was spielen kann nämlich mit Urim Alt.
00:09:44: Alternate Picking
00:09:46: Das ist eine Herausforderung würde ich mal sagen.
00:09:49: Ja
00:09:51: Also gezebt, was ich so gesehen hatte ist glaube ich machbar.
00:09:55: Ich habe mich gefragt wie hast du das nur hingekriegt?
00:09:57: Das Alternate picken.
00:10:00: Ehrlich auch in der gewissen Geschwindigkeit.
00:10:03: Das ist ja nicht ohne das Ding.
00:10:05: Die Antwort wird sein, ich hab's dich hinbekommen!
00:10:09: Ich werde zu dem ganzen Prozess nochmal ein ganz ausführliches YouTube Video machen und es wird auf die komplette Version zu hören sein.
00:10:15: Aber wenn ich bin echt nicht stolz darauf als da schon mal Spoiler für meine Verhältnisse oder für den, was ich mir vorgenommen habe nicht gut gespielt.
00:10:24: Aber dazu werden wir später noch kommen
00:10:27: bei...
00:10:28: Ja, also die Sache ist wieder unterschiedlich.
00:10:30: Das sieht der große.
00:10:31: bei der getappten Version mit dem Tapping ist das zum Beispiel so dass du eine Figur hast, eine visuelle Figur ein Pattern was du über die Oktaven auf den verschiedenen Seiten gleich benutzen kannst.
00:10:42: Genau.
00:10:42: Es ist ja oft ne Figur in vier, einser, treffer, einsa, treffe, einsar, treffe, das durch die Apetius durch.
00:10:48: und was halt eben passiert ist dass du drei Noten auf einer Seite hast diese drei noten Die kannst du dann auf den nächsten Oktavan übertragen.
00:10:57: Finger und das geteppte Finger bleibt immer gleich.
00:11:02: Wenn du das pickst, hast du nicht ganz die Lage das so zu machen weil du kannst den Stretch nicht machen.
00:11:07: dafür ist ja das Tapping da um den Stretch zu überbinden sondern du musst auf verschiedene Seiten rüber gehen und dadurch hast du halt ganz viele ganz verschiedene Picking Patterns im Picking Muster.
00:11:17: Also du hast quasi ganz viele Wechsel zwischen zwei Noten auf der Seite, eine Note auf einer Seite.
00:11:25: Wenn ich jetzt mal durchgehe, es beginnt mit einer Note auf ne Seite und noch ne Note auf ner nächsten Seite dann zwei noten, dann zweimal eine wieder auf der nächsten Seite, dann wieder zwei, dann zwei eins eins.
00:11:34: also das sind ganz, ganz viele verschiedene Patterns die gefühlt kein wirkliches System dahinter haben sondern ist es sehr basierend, sehr stark einfach auf die Kontrolle der rechten Hand ganz genau zu wissen was passiert da und wie macht man das?
00:11:48: Was für uns Gitaristen ungewohnt ist.
00:11:50: Wir sind ja eigentlich Tiere, die lieben es, Patterns zu wiederholen und zu wieder holen und sie immer gleich planzen lassen.
00:11:55: Ich meine ein wenig ist die Gitarre auch für sowas designt.
00:11:58: Das kommt mit dazu.
00:12:04: Das war auch direkt der Part, der mich zur Verzweiflung gebracht hat.
00:12:08: Weil er lief dann mal gut und nicht so gut, dann liefer beim Proben mal gut... ...dann wieder nicht zu gut, den Tag vorher nicht so Gut, dann irgendwie vor dem Auftritt gut... Beim Auftritt da nicht so good.
00:12:17: also das war sehr in Konsistenz von meiner Performance her weil ich den ganzen noch ganz gerne ein bisschen mehr Zeit zum Üben gegeben hätte.
00:12:28: Da können wir gleich ein bisschen darauf eingehen was halt alles sonst noch so passiert ist warum man das nicht so richtig üben konnte oder auch wie ich das gewiebt habe.
00:12:36: Das war die eine große Schwierigkeit, sag' ich mal von der technischen Natur.
00:12:40: Jetzt ist es bei dem Stück, so bei der Mundstandsunatis gibt's immer wieder zwischendurch kleine Teile, die sehr technisch sind aber die dann auch wieder gitaristischer sind, sage ich mal Es gab zum Beispiel so Pickingläufe.
00:12:49: Die waren für mich absolut nicht das Problem weil das Pickingläufe waren, die ich einfach in meinem Blut drin habe, die Ich seit Jahren jeden Tag spiele und übe also für mich relativ Das ist für mich Second Nature quasi diese Form der Bewegung.
00:13:06: Die sind nicht ohne, aber für mich sind die halt machbar weil ich die halt seit Jahren wirklich mache und das im Send of Sweet Bicking auch auftauchen und eigentlich in meiner kompletten Pädagogik und Karriere viel schon gespielt worden sind.
00:13:20: Die zweite große Schwierigkeit aber in diesem Stück sind es gar nicht mal technischer Natur oder so technischer Natur, wie man das kennt.
00:13:27: So von wegen Schwindigkeit und Präzision und alles sondern halt eher technische Natur im Bereich Phrasing und Dynamik dass man halt in der Lage ist auch dynamisch zu spielen Und die Melodien auch schön zu frasieren, weil es sind viele Melodienten, die in diesem Stück auftauchen.
00:13:47: Ich muss mich hier auch dafür entscheiden welche Stimme ich spiele?
00:13:50: Ich habe ja keine zwei Hände zur Hand.
00:13:52: eigentlich war es noch geiler gewesen noch einen zweiten Gitarresten oder was ist noch dazu haben der hat irgendwie die linke Hand zum Beispiel spielt.
00:13:58: also ich musste mich halt entscheiden ok wo spiele ich das was die rechte hand spielt vom Klavier?
00:14:03: wo spiel ich dass was die linker hand spielt?
00:14:05: als?
00:14:05: es waren ganz bewusst Entscheidungen und da kommen halt dann letzten Endes viele Melodien raus.
00:14:11: Den ich aber den Platz geben wollte, schön zu frasieren.
00:14:15: Jetzt ist es so mit einer Elektrik verzerrten Gitarre, das ist halt leider echt ein Beast.
00:14:21: Also es ist ein Beast was schwierig zu kontrollieren ist weil wenn du nur einmal falsch irgendwie den Körper berührst von der Gitarren hast du direkt Neustand entsteht.
00:14:30: Das ist echt so ein bisschen das Problem.
00:14:31: Weil ich kann, wenn wir mal über den Sound reden... Ich darf auch nicht zu viel Noise Gate drin haben, weil ansonsten fließt es mir die Obertypen und schluckt mit dem Ton weg ist einfach zu abgehackt.
00:14:42: Ich darf es aber auch nicht zu krass verzerrt haben, ich habe dann mehr vom Band Killzen einen sehr coolen Sound bauen lassen den ich dann auch sehr angenehm fand.
00:14:52: und ja aber nichtsdestotrotz das ist ein Sound gewesen mit Gain of Eleven quasi, und wenn du da halt nur ein bisschen leicht eine Seite brührst oder sonstiges hast du halt direkt Noise.
00:15:04: Das heißt du musst dir wirklich auch selbst bei langsamer Melodien jeder Bewegung echt bewusst sein.
00:15:09: Und das war so die zweite große Schwierigkeit von dem Stück.
00:15:13: Einmal diese Arpeggios, die das ganze Stück tragen und direkt am Anfang kommen.
00:15:18: Das ist direkt das erste was man spielt Und das war auch das erste, was ich direkt verkackt habe live.
00:15:24: Das ist kein guter Start.
00:15:27: Und dann halt eben die Melodien und die Phrasierungen.
00:15:32: Du weißt du, dass geübt hat es?
00:15:34: Hast du natürlich jetzt erstmal das komplette Lied bevor du irgendwas phrasiert und Dynamik reingebracht hast?
00:15:43: Erst mal Grundlinke lernt oder ging das eine her?
00:15:48: Ich muss leider beim Kopf schütteln weil...
00:15:50: Oha!
00:15:51: Ich glaube, ich hatte das komplette Arrangement zwei Tage vor dem Auftritt.
00:15:55: Fertig!
00:15:55: Wie ich was spiele.
00:15:58: Es gab immer noch Parts wo ich gemerkt habe... Ah shit hier verändert sich was.
00:16:03: Hier geht man nochmal in eine andere Thronart.
00:16:05: Ach oh wie spiele ich das denn nochmal richtig aus?
00:16:08: Das hört sich übel an echt.
00:16:09: Das
00:16:10: war echt gut zum Ende.
00:16:11: Ich hab tatsächlich über technisch folgendermaßen vorgegangen und habe mir natürlich angeschaut ok was sind?
00:16:16: also grundlegend habe ich das Stück viel gehört Das, was wir auch immer hier raten.
00:16:19: Damit ich ein großes Bild bekomme, eine grobende Form machen kannst du diesem Stück und hab dann versucht so ein bisschen zu zizieren... ...was sind die wirklich die schwierigsten Stellen?
00:16:31: Wofür ich jetzt einfach viel Überzeit
00:16:32: brauche?".
00:16:32: Und da war relativ schnell klar dieser Petchos, die das Stück ertragen.
00:16:37: Ja ja, die jetzt komplett das Stück ja auch gehen.
00:16:40: Da tauchen wir immer wieder auf.
00:16:42: Das ist ja einer der Hauptthemen dieses Stücks.
00:16:45: Krass!
00:16:47: So manche melodische Sachen und so manche Linien.
00:16:49: kam ich das ein paar Tage vorher.
00:16:51: Ja, aber du... also wie viel Prozent sag' ich mit?
00:16:57: Wie viele Prozent bist Du denn da hingegangen?
00:16:59: Also man sagt ja mal so die hundert Prozent ist alles ist sauber im Kasten zu Hause.
00:17:05: Ja,
00:17:07: vom Arrangement bei ich
00:17:10: schon an den hundert Prozent dran.
00:17:12: Andere war unprofessionell oder ich hätte mir dann auch selber gesagt okay... ...ich muss Parz streichen wenn nicht hundert prozent wusste wie die ging.
00:17:23: Frage ist was definiert man als hundert Prozent?
00:17:25: Wenn jemand den hundert prozent so definieren würde dass man kann alles locker ... perfekt spielen war ich eher bei den ... ... seventy-fünf Prozent so.
00:17:33: Was aber nicht daran lag, dass sich die Parts ... ... nicht wusste wie sie zu spielen sind sondern einfach ... ... dass ich denen ganz gerne mehr Zeit gegeben hätte ... ... wirklich auszuarbeiten und nochmal mir vom ... ... Muscle Memory von der Bewegung her und vom ...
00:17:50: Wolltest du da jetzt auch dran weiterarbeiten an dem Song, bis er dann für dich fertig ist oder?
00:17:54: Ich werde noch so weit... Da werde ich am Ende noch was zu sagen.
00:17:57: Ich werde daran weiter arbeiten und habe noch eine Rechnung offen mit diesem Stück.
00:18:00: So lasse sich dieses Stück nicht sehen wie ich das da performt habe.
00:18:05: Ja aber letzten Endes genau... Ich sag mal so bei dem Stück ist es so man hat sehr viele Melodien die gleich sind.
00:18:12: Das sind ja Themen, das ist ja das worauf die klassischen Musik auf viel beruht Auf den Themen die gespielt werden.
00:18:17: Und diese Themen gehen dadurch die verschiedenen Tonarten.
00:18:21: und dann musste ich halt manchmal noch ein bisschen auschecken, welcher Ton hat wird jetzt ein gewisses Thema gespielt.
00:18:26: Da habe ich eine Woche vorher im Flieger von und nach Japan hab' ich denn da gesessen mit den Noten unter mir noch hier rein... Ich hab' die hier vor mir reingekritzen.
00:18:34: zu Aki!
00:18:35: Hier ist das ein a-siebener Patio, hier geht die Melodie auf.
00:18:39: was hab ich hier?
00:18:40: E-Seite, hier gehst du auf G und so weiter und sofort.
00:18:44: Und da halt einfach von der Form her nochmal genauer zu wissen okay wo Welche Melodie oder welches Thema dann in welcher Tonleiter?
00:18:53: Ja, und dann ist manche Phrasierungsdachen die ich dann vorher noch ein bisschen ausgecheckt hatte.
00:18:58: Aber
00:18:59: wie gesagt, ich hätte mir dem Ganzen gerne mehr Zeit gegeben.
00:19:01: Ich hatte die Zeit eigentlich rein theoretisch auf dem Papier weil als nachdem dieser Anruf reinkam... Wie das passiert, das kann ich ja auch gleich nochmal erzählen.
00:19:10: aber nachdem diese Anrufe reinkamen habe ich mir direkt einen Paar gemacht und hab mir gedacht geil!
00:19:14: Ich habe jetzt zwei Monate Zeit, zwei Monate waren das ungefähr.
00:19:17: Das sollte machbar sein.
00:19:20: Wenn dann nicht dieses Diggendamensleben auf einmal mit dazukommt und einem... Volle Kanne sich in die Beine grätscht und sagt, nie Justine.
00:19:29: Du musst halt jetzt erst mal umziehen weil du einen Wasserschaden hast.
00:19:32: Du hast jetzt erstmal keine Zeit zum Üben.
00:19:34: Und nie Justin!
00:19:35: Du hast halt auch noch Shows in Japan, die du vorbereiten musst.
00:19:38: Und nee Justine, die Gitarre damit steht auch noch ran.
00:19:41: Und du musst auch noch Content machen.
00:19:42: Und dies sind das und jedes.
00:19:44: So dass gerade durch den Umzug ich sehr viel Zeit verloren hatte.
00:19:48: Das ist natürlich echt ärgerlich ne?
00:19:50: Also ich weiß, dass dieses Song dir echt Spaß gemacht hat, weil du immer davon erzählst... das in Fabian und mir.
00:19:59: Und ich fand es auch genial, du hast uns ja schon mal ein paar Sneaks gegeben so und ich fand das schon echt megamäßig!
00:20:07: Ich hoffe du spielst das nochmal komplett aus und wir können das alle dann mal hören.
00:20:11: Was wirst du?
00:20:12: Ich werde dir im Endeffekt sagen wie aber das wirst Du.
00:20:16: Nee, ich hatte auch echt mega Spaß am Lernen und am Arrangieren von der ganzen Sache.
00:20:19: Weil das Stück ist halt einfach geil!
00:20:21: Das sind halt auch geile Themen, dass es macht Spaß... Ich höre es mir echt gerne an, da steckt sehr viel Emotion drin oder man kann auch sehr viele Emotionen reinbringen von sich selber aus.
00:20:33: Aber die technischen Sachen hätte ich ganz gerne noch deutlich, wenn nicht sagen sauberer aber sicherer gespielt.
00:20:41: Das war noch unsicher beziehungsweise sag mal so So wie ich ja übe und meine Überphilosophie, beruht ihr eben darauf dass sich gewisse Bewegungsabläufe so stark verinnerliche das äußere Auswirkungen auf oder diese äußeren Parameter keine Auswirkung auf mein Spiel haben kann.
00:21:02: Wie eben Nervosität?
00:21:04: ... zu wissen wer da alles im Publikum sitzt, wo ich später auch noch zu kommen werde.
00:21:10: Oder wie eben kaum Schlafen gehabt und eine fünftstündige Autofahrt, weil man leider echt Termine verkackt hat.
00:21:15: Und so werden wir auch gleich da kommen werden... ...und dass sich das Leben dann nicht einfach gemacht hat an diesem Tag,... ...dass das nicht allzu groß Auswirkungen auf das Spiel hat.
00:21:23: Hier habe ich gemerkt hier war ich nicht auf dem... Auf dem Sicherheitslevel, wie ich sonst eigentlich einen Anspruch auf meinen Spiel habe mit gewissen Bereichen.
00:21:32: Wie gesagt zum Manche-Picking-Läufe, die schneiden kein Problem weil ich da halt eben schon mich seit Jahren darauf hin konzentriere.
00:21:37: aber die Apatios das war es vor allem wo ich dann schnell gemerkt hab scheiße haben.
00:21:44: eben diese äußeren Parameter haben großen Einfluss oder können große Auswirkungen auf meine Performance haben Und das hat mich dann auch schon natürlich sehr nervös gemacht.
00:21:59: Ging es eigentlich darum, dass... Also hast du den Song quasi komplett vorgegeben gekriegt oder irgendwas von Beethoven?
00:22:05: Es wurde gesagt die Mondscheinsonate.
00:22:07: weil das Ganze war ja eine Vernissage vom Andy Warhol, die jetzt heute startet am neunten-neunten Und Andy Warhol hat in den Bildern, die er zu Beethoven gemalt hat... ...die Mondscheinsonate hier und da noch mit reingebracht.
00:22:22: So als im Hintergrund so leichte Noten usw.
00:22:25: Deswegen war da die Verbindung zwischen der Mondschein-Sonate.
00:22:30: Das war einfach erwünscht, dass ich das backe!
00:22:34: Und die wollten es halt ein bisschen moderner haben, die hatten sich gedacht als das Beethovenhaus der Leiter davor in der Liebe Malte.
00:22:40: Der hat sich halt gedacht okay, dass mit Klavier wieder zu hören ist ein bisschen langweilig wie ich würde ganz gerne mal was anderes machen.
00:22:46: und hat sich dann für Gitarre entschieden, für E-Gitarre entschieden.
00:22:50: Hat sich dann an den Dieter Rosberg gewendet... Ich hoffe, das war der richtige Nachname, ich verwechsel mich manchmal.
00:22:56: Also Rosberger, Rosberg irgendwie sowas in die Richtung, müssen wir mal genau nachgucken?
00:23:00: Der liebe Dieter!
00:23:01: Ich kenne ihn als Dieter, ich habe mittlerweile sehr sehr sehr gerne Das ist vielleicht ein Name, der dem einen oder anderen in der Gitarren-Szene durchaus bewusst ist.
00:23:07: Es ist nämlich der Gründer der Gittare und Bass und den Gründern der Guitarsammer.
00:23:12: An denen hat sich der Malte, der Leiter des Beethovenhaus dann gewendet und der hatte mich schon mal beim Albinas Gitarfestival gesehen und er kam dann über den Daniel auf mich und so kam letzten Endes das ganze zu Strande.
00:23:25: Ich sag mal so letzten Endes, das kann ich soweit schon mal spoilern.
00:23:28: Auch wenn ich mich echt nicht wohlgefühlt habe mit der Performance und ich wirklich schämend von der Bühne gegangen bin... ... war die Resonanz und das Feedback grandiose.
00:23:36: wo ich mir gedacht hatte nach Leute habt ihr mir eigentlich gerade nicht zugehört?
00:23:43: Weil mir Leute gesagt haben, das war Highlight des Abends.
00:23:45: Es waren noch andere musikalische Präsentationen da und hat noch einen Streichquartett gespielt mit den ich spontan mit der Acoustic Guitarraudern ein Stück spielen sollte.
00:23:56: Es war auch noch ein Sänger dabei.
00:23:58: es war auch nochmal eine Pianistin dabei die hat was von einem anderen Komponisten gespielt.
00:24:01: also es gab durchaus ein größeres musikalisches Programm neben dem Reden- und dem Podiumsdiskussion und Leute haben mir gesagt von den Leuten die da waren Dass das, wie gesagt, Highlight des Abends.
00:24:13: So haben sie die Mondscheinssonate noch nie gehört.
00:24:15: Wow!
00:24:15: Das war was Besonderes und so... Ja, jetzt setzen sich die Leute an den Arzt gefallen.
00:24:19: Ich hab dann auch nochmal Videoaufnahmen angehört und dachte mir okay als Gitarist merkst du wo ich hängen bleibe?
00:24:25: Und wo es wirklich klingt wie eine Schulband, die jetzt gerade wirklich keine Ahnung was das Smoke on the Water-Riff verkackt hat.
00:24:32: aber ich glaube als Nichtgitarist Oder ich sag mal, wenn du nicht so in dem Technischen extrem drin bist wie ich.
00:24:38: Weil auch das Feedback von Dieter, der war auch da die gesagte Gründer von der Gitarre und Bass und von den Guitarsammit... ...war alles sehr positiv!
00:24:45: Und wie gesagt, ich habe es nur noch einmal angehört und dachte mir ja okay... Ich glaube, wenn Du da nicht so drinnen steckst was da technisch drin ist dann hört man das vielleicht eben nicht so sehr.
00:24:54: aber mir fällt es natürlich doppelt einfach auf weil ich Ja, weil man weiß halt einfach in so einer Situation wie es klingen müsste.
00:25:03: Wie es klingeln sollte und wo auch noch Potenzial nach oben ist oder das weiß man dann.
00:25:07: So eine Situation einfach
00:25:09: auch
00:25:09: oder hört man dann einfacher?
00:25:13: Gutes Feedback vom Publikum ist doch mega!
00:25:17: War das eher so älteres Publikums oder sehr gemischt?
00:25:20: Es war sehr gemisch.
00:25:21: Das waren insgesamt also diese komplette Beethoven-Haus war voll, das waren insgesamt vielleicht zweihundert Leute, zwanzigfünfzig.
00:25:29: Aber viel spannender war halt wer da in diesem Publikum drin saß, weil das war halt nicht einfach irgendwie Leute die Lust auf Beethoven hatten oder so.
00:25:38: Sonst waren halt geladene Gäste unter anderem unseren Kultusminister Wolfram Weimar direkt vor mir saß Wo ich schon, als ich das... Ich habe bei euch den Zettel dann im WhatsApp auch geschickt.
00:25:49: Weil man... Ich hab' den Soundcheck gemacht und hab' in dessen die Zetteln gesehen auf den einzelnen Plätzen Und hab' gesehen wer da ist und hab nur Wolfram Weimar gelesen und dacht mir Ah, shit!
00:26:00: Grabst du von dem Feedback?
00:26:01: Ja, ich hab nicht mit ihm gesprochen.
00:26:03: Das hätte ich
00:26:04: gerne gewusst.
00:26:05: Er ist ja
00:26:06: sehr konservativ.
00:26:08: Ich kann mir vorstellen, dass er bei der Musik auch sehr konserativ ist.
00:26:11: Ja weiß!
00:26:13: Keine Ahnung.
00:26:14: Kann ich mir jetzt kein Bild zu machen?
00:26:20: Ich hatte vorhin noch den Namen, bin ich der Totale Claudia Roth.
00:26:22: Eine Claudia Roth wäre mir lieber gewesen, muss ich ehrlich sagen.
00:26:26: Jetzt auf Wolfram Weibern nicht unbedingt der Partei ist die jetzt unbedingt wählen würde geht schlimmer und aktuell definitiv schlimmer.
00:26:33: aber es ist auch nicht hundert Prozent Mainz auch was er so im Kulturbereich bis jetzt gemacht hat auch nicht so ganz Mainz Aber ich glaube wirklich bei der Claudia Roth hätte mich weniger aufgeregt gefühlt.
00:26:45: Ja, aber halt auch so Sachen.
00:26:46: Das habe ich später dann erfahren, weil ich kannte die dann erst mal nicht... ...aber ich hab dann so erfahren okay das neben ihm saß halt der Präsident des deutschen Fußballbundes, des DFB's und Ronny Schumacher, so ein Fußballstar aus den Achtzigangenen.
00:27:01: Das ist
00:27:02: krass!
00:27:03: Also ein Ton von Schumachern, das ist schon was.
00:27:07: Wie hat er nichts gesagt?
00:27:08: Ich glaube irgendwie erster FC Köln oder so ist er.
00:27:10: ne?
00:27:11: Was weiß ich?
00:27:12: Ich kenne ihn auch noch vom Namen her.
00:27:15: Aber ja, ist glaube ich so eine Ikon aus den Achtzigern.
00:27:18: Und dann war ein Settel da statt nur Papst drauf und es war nicht der Papst.
00:27:27: aber ich dachte mir in dem Moment auch erst mal bitte,
00:27:30: bitte nein.
00:27:30: Vielleicht an der Cover?
00:27:32: Da hat er sich einlaudet!
00:27:34: Aber da dachte ich mir auch noch, ach nein.
00:27:36: Ja und halt irgendwie krank was... Oberspitzen, Top Bürgermeister, BIPAPO geladene Gäste, Presse und so weiter und sofort.
00:27:44: Also es war auf alle Fälle höheres Publikum da.
00:27:49: Und Wolfram Weimar hat auch direkt dann vor meiner Performance noch eine Rede gehalten.
00:27:55: Ja aber ich war aufgeregt an dem Tag.
00:27:58: Ich war erst mit den Nervenbelang aufgrund von halt eben ganz vielen Dingen Einer der Sachen, warum das so verdammt schwierig ist und einer der schwierigsten Live-Situationen die du haben kannst.
00:28:10: Ist halt weil du alleine spielst.
00:28:12: So ein bisschen... Ich hatte jetzt eine ähnliche Situation am Anfang des Jahres mit einem Solo-Spot den ich bei Alkaloid Tour hatte.
00:28:19: Da hat es aber der Unterschied gewesen.
00:28:21: Das waren Linien und Passagen die ich selber geschrieben hatte also wo man auch kein Kontrolle drüber hat und weiß okay man kann diese Linie eben mit einer bestimmten Sicherheit.
00:28:33: Da ist halt auch... Das waren halt nur zwei Minuten.
00:28:37: Jetzt, das waren sieben Minuten, sechs-sieben Minuten so ein Beethovenstück.
00:28:41: Das komplette
00:28:41: Ding!
00:28:42: Krass.
00:28:42: Und wie gesagt, alleine und ich, das war alles so innerlich in mir drin, so schwierig, dass es nicht unangenehm für mich wird.
00:28:53: Ich habe mir selber die ganze Zeit gesagt, Justine, fuck it, ziehst durch, zieh's durch.
00:28:59: Es ist halt so viel passiert an dem Tag ... und bei dem Live-Auf-Trip, wo man sich danach noch an den Kopf greift.
00:29:05: Und denkt... Warum?
00:29:07: Scheiße!
00:29:08: Warum?!
00:29:10: Könnt ihr mal über den Tag reden?
00:29:11: Ja gerne!
00:29:13: Wer ist ja auch gerne gekommen?
00:29:16: Wenn ich nicht es total verkackt hätte weil ich halt manchmal ein extremer Karot bin.
00:29:21: und halt als Daddy die Show war am Montag, am Donnerstag habe ich realisiert, dass die Show am Montag ist.
00:29:30: Ich dachte mir die ganze Zeit, die Show sei am Mittwoch also jetzt heute wo wir sprechen.
00:29:33: in meinem Kalender steht auch noch drin neunter, neunter Beethoven.
00:29:36: Heute beginnt halt aber diese Ausstellung, die Vernissage war ein extraßener Gesellschaft.
00:29:42: am Monttag und am Donnerstag telefoniere ich mit dem Chef von dem Beethoven Haus und der sagt mir dann ja dann sehen wir uns sehr am Montags.
00:29:49: und ich dachte mir innerlich... Montag und gucken meinen Vertrag rein.
00:29:54: Ja, ich sehe überall siebterneunter.
00:29:57: Und nicht neunterneunter wie ich mir das mein Kalender reingebracht hatte.
00:30:00: Das Problem ist nur an dem Tag hatten wir Videodreh mit Eternities End für unsere nächste Single.
00:30:07: Ich dachte mich da innerlich nach Scheiße.
00:30:10: Ah, scheißig!
00:30:11: Oh fuck!
00:30:12: Das hat es echt verkackt.
00:30:14: Ich muss eins von beiden absagen... Ich habe es dann noch geregelt bekommen, mit sehr viel Stress verbunden.
00:30:21: Die Regelung oder wie wir das gelöst haben war letzten Endes ich bin Sonntag Nachts von Frankfurt nach Nürnberg gefahren.
00:30:27: Wir haben früh morgens mit einem Videotreh angefangen.
00:30:30: so früh es geht Haben zuerst mich gefilmt und ein Band gefilmte aber auch die Band cool mit.
00:30:35: da bin ich auch super dankbar für Hannes Linus Christ und Mike und so und auf dem Videografen dass sie da so früh schon angetanzt sind haben alles gedreht.
00:30:42: als dann alles mit mir fertig war hab ich mich ins Auto gehockt.
00:30:46: Ich bin zu Ibernes gefahren, das liegt zum Glück ein bisschen auf dem Weg.
00:30:50: Hab mir noch mal eine Akustikgitarre dort abgeholt für diese Akustikkitarren-Song und bin dann fünf Stunden von Löhnenberg nach Bauen gefahren letzten Endes... Und kommt
00:30:58: es mich wieder nicht besuchen?
00:31:00: Ja, ja.
00:31:01: Also zum einen ist ja gerade in Bonn ein absolutes Chaos, weil ich dachte, dass diese eine Brücke zu ist.
00:31:07: Das war schon mal der Abfaktor standig dann auf dieser einen Brücke.
00:31:10: Ich glaube Nordbrücke ist zu und ich musste über die Südbrücke fahren.
00:31:13: oder wie war das?
00:31:14: Eine der Brücken ist dicht.
00:31:16: Und das
00:31:17: ist quasi die wichtigste.
00:31:19: Genau!
00:31:19: Die andere Brücke gibt es quasi auch dicht, weil sie halt voll mit Verkehr ist.
00:31:23: Ein halben Stunde auf dieser Brücke stand letzten Endes Und dann ja auch erstmal noch Parkplatz finden musste und so, weil ich hatte dann auch mit meiner Mutter gesprochen.
00:31:32: Meinte Ja, ich brake dann da und das wird doch alles easy die wir noch Parkmöglichkeit haben.
00:31:36: Da hat es ihm gesagt, justin hier ist bewusst dass das Beethoven Haus mitten in der Ingelnstadt ist.
00:31:43: Das
00:31:44: heißt Beethoven Parkhaus
00:31:46: Ja, aber das ist ja auch noch mal... Du musst ja dann da von dort aus ein Stückchen weit laufen.
00:31:49: Ich bin doch in einem anderes Parkhaus,
00:31:52: was
00:31:52: direkt gegenüber ist.
00:31:53: Das Beethoven-Parkhaus ist ein bisschen weiter südlich vom Beethoven Haus.
00:31:56: Eigentlich darunter drunden?
00:31:58: Ja, es ist richtig erst recht.
00:32:00: Es ist aber relativ... Je nachdem wo man rausgeht...
00:32:04: Es ging gar nicht, musste dann einfach nur über diese große Straße laufen und war dann auf quasi da, aber war dann auch erstmal natürlich voll ... gestresst und genervt, weil... Ach dann was
00:32:13: ist der Stiftsgarage?
00:32:15: wahrscheinlich?
00:32:15: Das
00:32:15: kann sein.
00:32:16: Nehmt McDonald's
00:32:17: quasi!
00:32:18: Oh das weiß
00:32:20: ich nicht mehr mitgekriegt.
00:32:21: Das war eine Zangstelle direkt an diesem Parkort.
00:32:23: Ja genau, das ist das Stifts-Garage.
00:32:26: Gegenüber kann man guten Döner essen.
00:32:29: Oh das ist ja gut zu wissen vor Next Time.
00:32:34: Ja und das heißt ich kam da an viel zu spät wollte eigentlich auch noch Soundcheck machen aber das war dann quasi alles sehr knapp.
00:32:41: Ein bisschen Soundcheck konnte ich machen.
00:32:44: Und dann hatte ich vielleicht noch eine eineinhalb Stunden zum Runterkommen.
00:32:47: letzten Endes, da war ich im Backstage-Bereich und habe versucht runterzukommen.
00:32:52: Ich war wirklich da alles versucht weil ich war echt schon sehr nervös.
00:32:56: Ich glaube ich war es schon ewig nicht mehr so nervös wie an diesem Abend vor einem Auftritt.
00:33:02: Also sonst hab' ich keine Probleme mit Nervosität beim Live spielen, weil's ja täglich brut ist.
00:33:06: aber das war nochmal ein ganz anderes Level Und ich musste dann wirklich mir vorher... Ich habe mir gesagt, Justine es wird alles gut.
00:33:14: Ich hab Spaß!
00:33:15: Denk nur positiv!
00:33:16: Ich hab meditiert.
00:33:18: Ich habe Zucker gefressen und Zucker zu mir genommen.
00:33:20: Atemübung gemacht.
00:33:21: Ich bin die Parts langsam durchgegangen.
00:33:24: Ich versuch mich ordentlich aufzuwärmen und so.
00:33:29: Das war schon eine stressige Geschichte.
00:33:31: Dann geht's auf die Bühne letzten Endes.
00:33:36: Ja, wie man es hat aus der Klasse kämmt.
00:33:37: Das ist auch ein ganz schöner Raum.
00:33:38: Du hast halt quasi wie so eine Arena letzten, als wir so gerade die Ertrochen-Arena wussten, wo die Tribüne dann immer nach oben gehen, wo diese Leute sitzen?
00:33:46: Also dass sich der Schall ja auch nach oben weiter ausbreitet und die Leute oben das gut mitbekommen was unten gespielt wird... Ich glaube auch, die Leute hatten an und für sich einen guten Sound.
00:34:02: Also das Equipment womit ich gespielt habe, da können wir kurz drauf reingehen war eigentlich ganz simpel.
00:34:07: Ich hatte meine DV Markbox gehabt weil die selber keine PA hatten wo ich meinen FM-IX anschließen konnte.
00:34:12: Hatte also mein DV Mark Box in der Endstufe... ... und mein FM-Neun.
00:34:19: Aber ich stand halt so dämlich, also da wäre dieser Deflex zum Beispiel.
00:34:24: Da habe ich eine optimale Sache gewesen, weil ich stand... ...so ungünstig vor dieser Box,... ...dass ich so segende Frequenzen abbekommen hab... ...und mir innerlich die ganze Zeit gedacht habe, mein Gott klingt das gerade scheiße vom Ton her!
00:34:37: Dadurch dass sich aber der Sound ausgebreitet hat im Raum warst, glaube ich für die Leute echt in Ordnung.
00:34:42: Also zumindest auf dem was ich auf dem Video höre war es... Echt in Ordnung.
00:34:46: Der
00:34:46: Raum schluckt ja auch hohe Frequenzen
00:34:49: und wenn du halt direkt an der Box stehst, wirst du halt bombardiert von denen quasi die Box war nicht angewinkelt oder sonstiges und es war alles ein bisschen chaotisch mit dem Umbau sodass dann auch noch jemand irgendwie auf einen anderen Sound gekommen ist und ich bei der ersten Note gemerkt habe, aber ich bin gar nicht in dem Sound nämlich sein wollte.
00:35:07: Musste da noch umswitchen hatte dann die ganze Zeit so ein Kabel an meinem Bein hat ganz wenig Platz gehabt um mich zu bewegen.
00:35:14: Ich hätte gerne mich noch bisschen mehr oder generell.
00:35:16: ich mag das Freiheit zu haben mich zu bewegen.
00:35:19: ansonsten fühle ich mich auch so ein bisschen claustrophobisch und so ein bißchen eingeengt.
00:35:24: Und ja, und dann ist folgendes passiert.
00:35:26: Ich habe das erste Thema gespielt bis zur ersten Wiederholung gespielt und hab gemerkt ich habe Haare in meinem Gesicht Und bin es halt gewohnt von meinen Metal Shows, den Headbang-Move zu machen um die Haare aus dem Gesicht zu bekommen.
00:35:39: Hab nur vergessen ich habe mal eine Brille auf und halbe mir die Brille hinten... also die war dann oben auf dem Kopf wie wenn du die Brilla nach oben tust.
00:35:46: Dann hängt mir dann die ganze Zeit in den Haaren beim Spiel.
00:35:49: Oh Gott!
00:35:50: Und ich dachte mir so nein das darf da jetzt nicht wahr sein.
00:35:53: Ich muss irgendwie weiterspielen.
00:35:55: Und zwar schon so.
00:35:56: wie gesagt das erste Arpeggio hab' ich direkt verkackt ... und hab direkt gemerkt, meine Finger verknoten sich gerade.
00:36:03: Boah das war unangenehm!
00:36:04: Die haben sich richtig verknotet... ...und da war ich schon so scheiße!
00:36:08: Scheiße!
00:36:08: Und dann spiele ich durch und auf einmal geht die Brille nach oben... ...dann habe ich einen Moment gesucht wo ich den Tonen halten konnte um irgendwie die Brilla von meinem Kopf runter zu bekommen,... ...das wird man auch im Video.
00:36:19: wenn ich das mal öffne ich sie sehe.... ...und einfach nur die Brilde nach hinten runter fällt.
00:36:23: ... damit ich dann weiterspielen konnte.
00:36:26: Und ich musste irgendwie mich da ... ... hast du, wenn dessen Du Dich durch Arpeggios kämpfst... ...irgendwie dran erinnern?
00:36:31: was ist die nächste Drohne?
00:36:32: Aber auch gleichzeitig überlegen scheiße wo kann ich gleich mal ein Tod liegen lassen,... ...damit ich ja meine Brille rankomme.
00:36:38: das ist krieg gewesen.
00:36:39: Das ist
00:36:41: sieben Minuten Juste.
00:36:42: Sieben Minuten!
00:36:43: Was kann da schon schief
00:36:44: gehen?!
00:36:44: Genau
00:36:45: es kann doch schon schieb gehen, ja.
00:36:47: Ja echt,
00:36:48: das ist schön.
00:36:49: Murphy's Laws, es kann alles schiefgehen was es schief geht.
00:36:54: Ey, und dann hab ich es weiter durchgezogen.
00:36:57: Dann gab's noch mal ein Arpeggio wo meine Finger sich verknoten hatten und ich so kurz diesen Blackout hatte.
00:37:04: Davor hat auch die meiste Sorge dieser Blackout nicht mehr zu wissen.
00:37:08: was kommt gleich weil ich hatte keine Noten gehabt.
00:37:11: Ich habe das alles aus dem Kopf freigespielt Und es gab zwei Stellen einmal, wo ich zuerst eine falschen Tonleiter angefangen habe und dann musste ich wieder die Original-Tonleiter irgendwie zurückmodulieren.
00:37:23: Dann hab mich da kurz reingesucht und dann einmal bei einem Fistmoorl Apeggio nach dem Beta quasi... Ah!
00:37:31: Du hast das Apegio
00:37:33: durchgezogen in der falschen Tone Art?
00:37:35: Und bis sind ja in die Richtige wieder zurückgegangen?
00:37:37: Nein, nein, nein.
00:37:38: Das waren zwar verschiedene Stellen also das Apetgio war generell einfach ein Finger für Knoter.
00:37:44: Das kommt zwar danach auch die Stelle, aber da ist ein bisschen Pause dazwischen.
00:37:47: Aber ich wollte eigentlich auf dem Giss anfangen und fange auf den Sizz an also auf der Quarte darunter Und fängt dann halt an irgendwie diesen Ton zu suchen um das Giss reinblitzen bekommen.
00:37:59: Ich glaube wie gesagt wenn du nicht weißt wie es eigentlich sein soll Du hörst es nicht weil ich schon in der Tonart bleibe Aber ich such mich erstmal so ein bisschen entlang Also wenn ihr das Video hört Wenn wir wahrscheinlich merken wo's ist oder was gemeint ist
00:38:12: Diesen Management live umgesetzt, also ist für dich schon mega.
00:38:17: Das war... das war ja erstens eine Jobs-Herausforderung, die ein so wie diese grüchische Mythos wurde einer Typ da den Stein die ganze Zeit hoch.
00:38:28: Sisyphus!
00:38:29: Eine Sisyphus-Augur.
00:38:30: aber ich glaube dass was es ist, korrigiert mich wenn ich falsch liege.
00:38:34: Aber der macht doch viele Kleinigkeiten.
00:38:36: Ah, das war schwierig insgesamt.
00:38:41: Und dann, ich weiß nicht, war das Stück zu Ende und es gab tobenden Applaus.
00:38:46: Ja klar.
00:38:46: Die Leute wollten sogar noch mehr haben, aber ich bin einfach nur von der Bühne runter.
00:38:49: Ich habe mich verneigt, bin von der Bühne runter, hab noch meinem Kopf fast gestoßen an so einer Leinwand die auch nach unten gezogen war.
00:38:57: Wie gesagt den Leuten hat's echt gefallen glaube ich.
00:39:00: Das ist wichtig.
00:39:04: Wenn das Publikum bei dir ist, hast du ja gewonnen!
00:39:07: Irgendwo ja schon.
00:39:08: Auch wenn du Fehler machst,
00:39:10: kriegst
00:39:10: du trotzdem
00:39:11: deinen
00:39:12: Ritterschlag da.
00:39:13: Aber es fühlt
00:39:14: sich anders an wahrscheinlich,
00:39:16: ne?
00:39:16: Ja weil du halt weißt was du da noch rausholen kannst.
00:39:19: Weil du weißt wie viel Luft dann auch nach oben ist und ich meine ich bin ja schon ein sehr selbstkritischer Mensch mit meiner Technik aber ich weiß da geht noch mehr.
00:39:27: deswegen wie gesagt ich habe eine Rechnung mit diesem Stück offen und ich werde diese Rechnungen auf der Gitarre sammelt begleichen indem ich einfach wenn ich Freitagabend zum Sechs für Chordial auf der Gitarre sammelt, werde ich dieses Stück auch noch mal spielen.
00:39:40: Auf alle Fälle!
00:39:41: Ich will das nochmal so spielen wie es zu Hause funktioniert hat.
00:39:45: Ich habe jetzt noch drei Wochen Zeit um mich dann aber richtig vorzubeiten.
00:39:49: und jetzt ist ja auch nicht so dass ich auch zwei Times End Songs und die irgendein Speed Pickle... Ach
00:39:53: sie sind ja easy, das ist alles easy.
00:39:55: Das ist sowieso ein Fehler für mir, da ich mir halt so viel vornehme.
00:39:58: Der Beethoven ist halt ein richtiger Schredder, ne?
00:40:01: Ja absolut Nee, aber da will ich das dann nochmal richtig spielen und nochmal reingehen.
00:40:10: Und auch noch mal von der Fasierung weil eigentlich war meine Überlegung auch das Folklumpedal von der Sonja zu benutzen.
00:40:16: Das hat leider zeitlich nicht geklappt zu installieren.
00:40:18: Da werde ich mit der Sonne aber nochmal quatschen dass die mir das nochmal einstellt fürs FM-Neun.
00:40:22: Weil ich glaube gerade so einen Pedal, also einen Expressionpedal.
00:40:25: Das Folklompedal ist ja eine Expressionpedeil mit zwei verschiedenen Aktien.
00:40:29: ... womit man zwei Parameter quasi Dynamis steuern kann.
00:40:37: Und das ist ja gerade für so eine Situation, wo du halt eben auch sehr dynamisch spielen willst.
00:40:41: Perfekt!
00:40:41: Dann hat er auch mal vom Gain runter zu gehen oder von des Delay wieder runterzuziehen... ...oder solche Geschichten und es ist eigentlich perfekt.
00:40:48: Das ist ja super so.
00:40:50: Ja vor allem kannst du da auch nochmal trotz, dass du einen sehr komprimierten Metal Sound hast,... ...kannst du da trotzdem noch einmal ein bisschen Dynamik mehr reinholen,... ...in dem du meistens mit Volumen arbeitest oder was auch immer.
00:41:03: ne?
00:41:04: Genau, weil an der Gitarre selber war mit der Guitare, mit der ich gespielt habe das nicht ganz möglich.
00:41:08: Ich hab die Alpha benutzt, weil die Alpha tatsächlich
00:41:11: vom...
00:41:11: Ja genau, ich musste sieben Seiten für die Apetius auch nehmen zum einen das.
00:41:15: Zum anderen war die Alpha ist die vom Hals mit am angenehmsten gewesen dafür.
00:41:19: Ich habe auch viel mit der Stefan Forte-Siebendesignature rumgespielt, die ich ja noch habe.
00:41:25: Da habe ich aber auch gemerkt dann Die wäre, glaube ich vom Pickup her geiler gewesen.
00:41:30: Weil die Alpha hat aktive Pickups.
00:41:32: Das heißt relativ wenig Dynamik, wenn dessen die Stefan Fortes-Singletcher schöne Simo Dankendynamische Pickups hat.
00:41:39: Passive Pick ups hat also deutlich dynamischer.
00:41:41: Aber ich habe da gemerkt, da gibt es dann so andere Sachen, die mich gestört hatten wo ich gemerkt habe oh das hat gerade einen bösen Einfluss auf mein Spiel.
00:41:49: zum Beispiel ist die die S die ist deutlich scharf kantiger oben rechts an diesem kleinen Bauch wo du wo du deinen rechten Arm ablegst.
00:41:57: Und die hat halt nicht diesen Bobbel, wie jetzt zum Beispiel bei einer RG oder bei einer Alpha oder so sondern dies hat einfach gerade da oben wie bei einer Les Paul nur halt super dünn.
00:42:07: aber dennoch habe ich gemerkt wie mich diese Scharfkantik in meinem rechten arm... ... projiziert hat und dann mich auch wieder eingegrenzt hatte in meiner Spielfähigkeit.
00:42:16: Also habe ich mich dann zwei Wochen vorher dazu entschieden, okay die Alpha zu benutzen aber die hat halt die Fichmen Active Pickups... Die sind dann halt doch deutlich und dynamisch ja so.
00:42:26: Ja wobei jetzt kommt auf an.
00:42:27: Ich bin mir jetzt gar nicht sicher wie die Dynamik da läuft.
00:42:32: Aber eigentlich hast du mit normalen aktiven Pickups auch kannst du genauso eine Dynamik erzeugen.
00:42:41: Das sind die rein digitalen Pickups, die Fichments.
00:42:45: Die sind ja nicht mal analog sondern die sind ja digital was ich hier auch als Konzept super interessant finde.
00:42:53: aber die sind wenn du mit Voliumpoti spielst nicht ganz so Dann so, ich sag mal ganz so feinfühlig wie bei passiven pickups finde ich.
00:43:03: Ja das ist richtig.
00:43:05: Du hast halt auch viel Output.
00:43:06: dafür sind ja aktive Pickups da dass du halt so viele Output hast in den letzten Endes?
00:43:10: Ja es ist aber auch wenn du Regelungen machst verändert sich durch die Bauteile die bei einem Analogsystem drin sind ein wenig der Sound.
00:43:21: Ja natürlich.
00:43:21: Das
00:43:21: heißt
00:43:22: und
00:43:22: bei einer aktiven Gitarre hast du wirklich im Volumen ist ein Volum und dann ändert sich nichts am Ton.
00:43:28: Also in dem
00:43:30: Sinne.
00:43:30: Ich glaube Gain geht auch runter, wenn du dran drehst?
00:43:32: Ja klar das muss ja.
00:43:33: Aber
00:43:34: ist es eigentlich so fein finde ich wie bei Passiven?
00:43:36: deswegen und vor allem auch dann der Geschwindigkeit nebenbei den Volume am Volumenregler noch hinzudrehen Dann lieber halt mit den Füßen die man noch zur Verfügung hat im Folkrom arbeiten soll.
00:43:47: also
00:43:47: das wäre nicht perfekt.
00:43:49: Das will ich denn bei der Gitarren damit versuchen auf alle Fallen noch zu integrieren.
00:43:54: Hast du denn beim Sound eher so einen flächigen Sound gewählt, der ein bisschen den Raum ausfüllt oder bist du da ganz pur bei einfach nur Verzerrung geblieben?
00:44:02: Nee
00:44:03: ich hab schon Delay und Reaver auch drin gehabt.
00:44:06: Hab das
00:44:06: Delays relativ kurz gehalten weil der Raum generell schon sehr viel gehalten hatte.
00:44:12: aber Delay & Reaver war mir dann auch für den Wohlfeld Faktor sehr wichtig.
00:44:17: quasi Ja!
00:44:21: Am letzten Endes Echt schwierig.
00:44:25: Er klingt echt super!
00:44:28: Ich musste, bevor ich auf die Bühne gegangen bin an meinen guten Freund Jens Denken ins Hilzensauer der vor Jahren mit mir hier businessmäßig was zu tun hatte.
00:44:38: Der hatte mich auch heute angeschrieben nachdem er meine Story gesehen hat wo ich schon mal ein bisschen erzählt habe von dieser Beethoven Geschichte.
00:44:44: Der hat sich spezialisiert ... das Entspannt sein und ruhig sein vor Auftritten.
00:44:50: Und in die Ruhe kommen, um zu geschichten.
00:44:51: Das ist quasi das was der Coach schon teacht.
00:44:54: Da habe ich gesagt hey dann kommst du auf alle Fälle mal hier den Podcast... Ja!
00:44:57: ...und wir reden einmal darüber über seine Methoden.
00:45:01: Weil ich muss jetzt sagen nach der Erfahrung also ich denke jetzt an die Gitarre sammelt.
00:45:05: Ich bin null aufgeregt.
00:45:06: Ich denke mir, da könnte jetzt auf der Gitarre sein.
00:45:08: Könnte im Publikum Martin Miller sitzen und Raphael Torilio sitzen in Schießmichthurt sitzen und Robin Willig sitzen und keine Ahnung
00:45:16: was.
00:45:16: Der hört alles!
00:45:17: Ja nicht glaube ich wäre deutlich lockerer jetzt aufgrund von dieser Erfahrung jetzt weil ich glaube so angespannt, dass ich glaube das hat etwas mit mir gemacht
00:45:29: Ja, das war
00:45:30: super.
00:45:31: Dass ich danach gemerkt habe, als ich damit fertig war, okay, ich kann locker sein!
00:45:36: Ich kann entspannter sein
00:45:37: und alles... Das ist doch krass wenn du jetzt so mit Eternities End unterwegs bist.
00:45:43: Ist es vielleicht nur mal leichter für dich überhaupt auch zu reagieren?
00:45:47: Also freier sozusagen.
00:45:51: Du wirst ja nicht eingeschränkt Also eingeschränkt in Anführungsstrichen, du hast alleine gespielt solo.
00:45:57: Aber eingeschrängt von der... Ja dass du ganz alleine spielst das ist halt echt immer krass.
00:46:04: Also ich glaube genau wenn du wirklich die schwierigste Situation haben möchtest dann ist echt Spiel alleine weil da hast du halt dieses Safety-Netz nicht was du bei einer Band halt einfach hast.
00:46:14: Wenn du dich verspielst dann merkt man es vielleicht auch nicht weil gerade das Schlachtzeug auch laut ist oder sonstiges.
00:46:19: Das ist ganz anders.
00:46:20: also die Band drückt dich mit weit nach vorne Da geht auch mal was unter.
00:46:26: Ich habe ja früher Klassik-Gitarre gespielt und hatte da so einige Soloauftritte.
00:46:32: Und gut, da war ich kleiner Stäbke aber damals war das für das Alter relativ gut.
00:46:39: Aber ich hatte jedes Mal richtig Bammel, das muss ich ehrlich sagen.
00:46:46: Das
00:46:46: war krass!
00:46:48: Auch wenn es nur Omis und Obbies sind die da vorne stehen.
00:46:53: Ja, das ist schon was anderes.
00:46:55: Das
00:46:56: ist eine heftige Erfahrung auf alle Fälle.
00:46:58: Mit
00:46:58: der Band später war das ganz anders.
00:47:01: Da bist du ja als Team da... ...das heißt man teilt das Leid.
00:47:06: Genau!
00:47:07: Ist Leid,
00:47:08: ja.
00:47:10: Eben weil ich habe auch gemerkt, dass dich die Nervosität... ...deswegen will ich es auch noch mal lockerer spielen.
00:47:16: So Dinge wie Tempi und Dynamics sind an Steckenweise voll flöten gegangen,... ...weil mein Kopf ist dann während dem Live-Aufdritt so viel passiert.... Und ich musste mich selber so runter regulieren in meinem Kopf.
00:47:27: Ich habe es dann die Aufnahme angehört, dass ich voll durchgerusht bin.
00:47:30: Du kriegst ... Das ist ja ein ganz typisches Phänomen für seine Life-Geschichten, genau!
00:47:34: Dass du dann schneller Spielzeits geplant hast und deswegen will ich da jetzt auch noch mal bisschen verüben für dann die Guitars damit, dass sich halt auch mehr Kontrolle einfach über meine Atmung habe und auch sagen kann, so jetzt gehe ich mal runter Vielleicht
00:47:45: musst du das einbauen in das ganze Stück, dass du Atempausen
00:47:49: hast.
00:47:50: Ja, war eigentlich geplant, aber durch die Nervosität
00:47:54: ist
00:47:54: es komplett untergegangen und ich wollte einfach nur fertig werden.
00:47:57: Und dadurch ist das halt viel, viel verloren gegangen, weil man noch mehr auf sowas achtet.
00:48:07: Auf der anderen Seite kriegst du dann auch nochmal ein ganz anderes Gefühl für eben klassische Musiker, für die das täglich Brot ist.
00:48:14: Was ganz spannend ist.
00:48:15: ich glaube es gibt viele klassischen Musiker die sehr mit sowas anfangen können weil sie halt gewohnt sind alleine zu spielen und vielleicht dann auch eher trainiert darin sind so in the zone zu sein ... so ein bisschen das Publikum auch zu vergessen und einfach sich auf die Musik zu konzentrieren.
00:48:31: Ich glaube, die würden dann aber oder ich habe das schon mitbekommen bei manchen Klassikern... Die haben dann große Probleme wenn sie mit einer Band mal spielen sollen weil wenn sie da nämlich mal diese Saison verlassen müssen und anderen Musikern zuhören müssen, haben sie ganz große Probleme.
00:48:43: Wenn dessen ist es bei uns genau andersrum ist.
00:48:44: wir sind's so gewohnt ... beim Live-Auftritt an andere Musiker zu denken, zu schauen wo stehen die gerade?
00:48:50: Wo spielen die grade was wird grad gespielt?
00:48:52: und darauf zu interagieren... ...und zu kommunizieren und zu reagieren.
00:48:56: Und dann halt so eine Situation zu haben, wo du eigentlich mal wirklich nur... ganz autistisch für dich sein.
00:49:03: Kalm!
00:49:04: Und wirklich dich abschotten musst, von dem Rest und einfach dich der Musik hingibst.
00:49:09: Ich hätte schon Bock auf so was noch mehr zu machen weil ich glaube das kann wenn man das echt mal ein bisschen gemacht hat und man diesen Punkt erreicht hat dass du wirklich dich einfach nur der Musik hingibst... ich glaube es kann schon sehr schön sein.
00:49:22: Das kann schon eine sehr schöne musikalische Erfahrung sein.
00:49:26: Ich finde das ja auch so ein bisschen.
00:49:27: eben der Auftrag dann dahinter, eben nicht einfach backing track an mit double bass und dann das runter zu tappen sondern halt diese beiden Welten zu kombinieren.
00:49:36: Zu mischen und halt auch dann zu sagen okay ich möchte mit einem gewissen Respekt an die Musik rangehen und so Sachen halt auch mal eben alleine spielen mit Ausdruck spielen und zeigen was die Gitarre so kann.
00:49:53: Also ich habe in letzter Zeit auch sehr viel über klassische Musik und E-Gitarre mir tatsächlich Gedanken gemacht.
00:50:01: Und mir ist mal aufgefallen, wenn man jetzt mal heute so beend sich anhört die sehr viele klassischen Hintergrundgeplänkel mit einbauen in ihre Musik.
00:50:10: Das ist ja keine klassische Musik in dem Sinne.
00:50:13: Das kommt halt nicht so raus.
00:50:15: und mein Gedanke dabei ist so'n bisschen Wenn ich jetzt ein klassisches Orchester habe, sollte die Gitarre einfach nur ein weiteres Instrument in dem Orchester sein und nicht eine Band oder sowas, die mit einem Orchester spielt.
00:50:31: Oder das Orchester mit der Band, sondern es braucht eine andere ausgewogene Geschichte da in diesem Fall.
00:50:42: Das gibt es sehr wenig.
00:50:43: Also auch so komponierte Sachen, die ich sehr wenig bisher gefunden.
00:50:49: und aber ich glaube da ist extrem viel Potenzial drin
00:50:54: Ja, das sind halt einfach... Also tatsächlich so.
00:50:57: Es gibt eine ganz interessante Analyse zum Beispiel von Metallica und diesen S&M-Platten.
00:51:01: Die haben ja zwei Stück gemacht.
00:51:02: Und wo auch erzählt wird bei der ersten Platte, wird quasi mit dem Orchester gespielt.
00:51:06: Bei der zweiten Platte spielt das Orchester hinter Metallica quasi also auch vom Bühnenaufbau.
00:51:12: Das ist bei der erster S&m-Patte ist Metallica auf derselben Höhe wie das Orkesta.
00:51:17: Und bei der zweiten platte die dann zwanzig Jahre später kam oder so sind sie halt über den Orchester zum Beispiel.
00:51:23: solche Geschichten oder halt eben ja, dass du vielleicht mal einen Solisten hast.
00:51:27: Klar wie jetzt irgendwie zum Beispiel hat ihr auch mal so Orchester Sachen gemacht alles.
00:51:32: aber es ist irgendwie... Nicht ganz in dieser Tradition, wie es eigentlich in der klassischen Musik ist.
00:51:38: Klassische Musik lebt vor allem von diesem fließenden Gefühl.
00:51:42: Wenn du mit den Klassikern zusammenspielst das ist für uns schwierig... Ich hab's auch gemerkt jetzt mit dem Quartett zum Beispiel, mit dem ich Akustikkitarre gespielt habe.
00:51:49: Die zählen nämlich nicht ein!
00:51:51: Eins zwei drei vier die zähln ein eins vier.
00:51:58: also dass is viel.
00:52:04: Das ist ein Fluss in dem Rhythmus.
00:52:06: Die haben keinen Straighten-Rhythmus, ganz wenig sondern eben die Musik basiert viel auf diesem... fließenden Rhythmus, dieses Bewegliche in der Rhythmik.
00:52:16: Und das ist für uns Rockmusiker oder rock geprägten Musiker extrem schwer finde ich aber eine sehr, sehr interessante Erfahrung auch genauso andersrum.
00:52:23: Ich meine, ich habe es ja erlebt bei der Klassikgeschichte die wir mit Alkaloid hatten vor zwei Jahren und es genau andersrum war wo halt dann auch die klassischen Musiker sehr Probleme hatten.
00:52:33: Haltest ein Schlagzeug mit dabei war zum Beispiel.
00:52:37: Aber das macht super spannend und ich finde dass das geht nämlich oft verloren ... klar, wenn Metal und Klassik verbunden wird.
00:52:44: Klar du hast halt immer die symphonischen Anteile in Symphonic Metal.
00:52:47: Ja das ist ja... Was gibt's da hier?
00:52:50: Nightwish oder auch so Sachen wie Lorna Shaw und so?
00:52:53: Aber dann merkst du halt es ist immer noch Metal.
00:52:54: Das heißt es basiert immer noch sehr... Es
00:52:56: wird halt drauf gesetzt, ne?
00:52:57: Genau!
00:52:57: Es wird einfach drauf gesetzt auf den straighten Rhythmus.
00:53:00: Du hast halt nicht diesen fließenden Rhythmust der eigentlich in der Klassic so wichtig ist.
00:53:04: Also ich zum Beispiel kann mich mir gut vorstellen, wenn du jetzt so Bläser hast, die kommen von hinten drücken Dann haut er mal eine tiefe, also so ne Achtseitengitarre drauf.
00:53:16: Also da sowas Bedrohliches wenn das kommen soll und so Das drückt dann extrem nach vorne Und das bringt auch die Gitarre und die Bläser nach vorne.
00:53:24: Es hat bisher auch noch keiner gemacht.
00:53:27: Ich finde das schade.
00:53:28: Also ich hoffe, dass da irgendjemand da draußen das irgendwann mal so richtig schön komponiert und dann nicht nur die Death Metal Symphonie im tiefen C von Watery so komplett komponi- komponniert ist sondern hat man was...ich sag mal was technisch Anspruchsvolles
00:53:45: mal komponeriert wird.
00:53:46: Wer dem am nächsten oder am originalsten kommt, ist halt der gute Flow Der ja auch schon hier im Podcast mit dabei war, der mit seinem Schattenspiel vor fünfzehn Jahren eben diese sehr interessante Stück gemacht hat.
00:53:57: Orchester Flamenco Gitarre und E-Gitarre Und das kann ich nur empfehlen mal zu googeln.
00:54:05: Florian Magnus Meyer Schattenspiel Wunderschönes Stück eben.
00:54:09: Orchester flamenco gitarre E-gitarre.
00:54:12: Ich glaube, das ist das was dem so am nächsten kommt.
00:54:14: Also da hat es einen ticken Shoutout an Flo aber sonst hast du das selten ja weil die Leute sich halt wenig von dem straighten Rhythmus lösen können.
00:54:23: Du hast bei Steve Vai und Orchester immer noch Schlagzeug mit dabei.
00:54:28: Du hasst ganz oft eben diesen Faktor der mit dabei ist.
00:54:32: und ein Dirigent zum Beispiel einem Dirigent zu folgen, auch als Rock geprägter Musikers auch schwer.
00:54:39: Weil ein Dirigent zeigt vorbereitend das heißt wenn dir Dirigent einen Schlag an gibt kommt der Schlag danach erst und nicht eben auf der Bewegung drauf weil es ist vorbereitende auf das was gleich passiert.
00:54:52: Das ist schon eine superinteressante und super spannende, aber für uns auch sehr schwierige Welt.
00:54:56: Aber ich finde eben eine Welt wo es sich echt Sinn ergibt ein bisschen noch tiefer rein zu gehen.
00:55:00: was ich halt mit solchen Möglichkeiten noch ganz gerne machen möchte und da halt eben ein bisschen reingehen möchte ja.
00:55:06: Ja tatsächlich wir hatten ja schon mal KI-Thema weil ich dachte, ich muss das mal ausprobieren.
00:55:13: Und ich habe ja kein Orchester zur Verfügung und ich habe auch nicht die Kenntnisse so was zu schreiben oder so.
00:55:20: Habe ich ziemlich gut es hinbekommen dass sich ein Eindruck davon bekommen habe durch KI einfach mal beides zu verbinden wie ich mir das vorstelle.
00:55:29: also klassische Musik mit Mittel drauf also Tatenmittel drauf Das funktioniert tatsächlich.
00:55:37: Man braucht
00:55:38: dann, dass bei KI halt eben genau dieser wichtige Punkt des rhythmischen Flows und das Fluss ist wahrscheinlich aber auch flöten geht.
00:55:45: Weil
00:55:45: die KI
00:55:45: war wahrscheinlich auch in Temperechnet.
00:55:48: Der Trick ist halt von vornherein zu sagen es ist klassische Musik die du spielst und da muss er sich dran halten und dann funktioniert das besser.
00:55:59: Also es ist nicht hundert Prozent das, was man erwartet.
00:56:01: Aber man hat mal so ein bisschen den Eindruck davon wie sowas klingen kann.
00:56:05: Dafür finde ich das eigentlich ganz praktisch weil da weißt du okay sowas kannst du auch mal komponieren wenn du komponnieren kannst.
00:56:11: Interessant!
00:56:12: Ja ja für sowas nutze ich das ja immer so Cross-Overs auszuprobieren um zu gucken funktioniert etwas.
00:56:20: Mittlerweile ist es aber für mich... Ich find mein Hörd immer raus dass es KI isst Irgendwie, das ist halt ein Müllknock quasi.
00:56:28: Aber für solche Experimente um mal was auszuprobieren finde ich das voll in Ordnung.
00:56:33: Ja,
00:56:34: voll.
00:56:34: Ich bin da ja auch umbeleuchtlich liberaler.
00:56:36: also klar gibt's da viel zu kritisieren.
00:56:38: aber ich find manchmal haut so einen Kaisung Gitarrensolo raus und spielt da irgendwelche Leinsten und ich mir dachte der ist nie ein Gitarrist draufgekommen weil das so ungitarristig ist.
00:56:48: Das ist dann auch sehr spannend.
00:56:49: ... oder nach wie vor diese Painkiller Judas Priest Version, die von KI gemacht ist.
00:56:54: Die ich liebe!
00:56:55: Ich mir denke das ist ein so geiles Arrangement.
00:56:57: Da hast du zwar auch so Fehler drin... ...wie dass aus der Stimme irgendwann ein Freud Rose vibrator wird,... ...also schreibt einer und auf einmal wird es einen Dive-Pump raus.
00:57:05: Aber super, super Sache!
00:57:09: Ja aber...
00:57:10: Also noch zur KI.
00:57:11: ganz kurz zum Abschluss.
00:57:13: Mittlerweile ist das so, du hast jetzt bei ZUNO die Möglichkeit... ...hast du eine kleine DAW im Browser?
00:57:20: Und kannst dann halt ganz gezielt zum Beispiel ein Stück von dir da reinziehen in einzelnen Spuren und kann sagen hey, das Stück also in dem Bereich möchte ich jetzt das und dass haben.
00:57:29: Und dann baut er dir das da oben in deinem Song.
00:57:32: Also du kannst damit auch kreativ arbeiten.
00:57:35: Nicht die komplette Arbeit abgeben aber kannst damit arbeiten.
00:57:38: Ja darüber hatten wir ja schon intensiver gesprochen mit einem Handling damals zu der Folge.
00:57:43: Jetzt ist es halt noch weiter gedacht worden von Zuno.
00:57:47: Der Weltentag an Btw, den der Henning damals prokrastiniert hat.
00:57:52: Den er angedeutet hatte, der ist bis jetzt noch nicht eingetreten.
00:57:55: Da
00:57:55: wart ich noch drauf, Henning!
00:57:57: Fünf Jahre hat er, glaube ich gesagt.
00:57:59: Ah, da fünf Jahre gesagt euch?
00:58:01: Also
00:58:01: vier haben wir noch oder so...
00:58:05: Wenn ihr wissen wollt, worum es da geht, dann erhaut euch auf alle Fall mal die Folge rein mit Henning Pauli über die KI und wie man als Musiker mit einer KI auch arbeiten kann.
00:58:13: Ein sehr interessanter zweistündiger Talk.
00:58:16: aber in diesem Sinne weiter würde ich sagen ja gut sind wir am Ende angekommen von der heutigen Folge.
00:58:21: Man hat ein bisschen darüber gesprochen wie schwierig eigentlich live spielen sein kann und selbst wenn man schon seit über zwanzig Jahren auf der Bühne steht dass immer wieder noch Dinge gibt die einen die einen dazu bringen, kurz davor zu sein in die Hosen zu kacken.
00:58:36: In diesem Sinn danke dir Robin für das Podcast und wir grüßen dem Fabian ganz lieb in seinem wohlverdienten Urlaub.
00:58:42: Wir freuen uns natürlich wenn er auch bald wieder hier ist.
00:58:44: kommen gut zurück!
00:58:46: Und natürlich an unsere Zuhörer und Zuhören da draußen.
00:58:48: schaut gerne mal unser Discord-Community vorbei.
00:58:50: Schaut gerne dazu den Link in der Podcastbeschreibung.
00:58:53: diskutiert mit uns hier in dieser Folge.
00:58:56: Ähm, ihr lasst ein Like da.
00:58:58: Gerne dort wo ihr euer... äh... Wo eure Podcast konsumiert eine Full-Stand-Review so dass der Hustin sich eventuell... Dass der HUSTIN endlich mal irgendwann seine Mikrofonsituationen irgendwie geregelt bekommt
00:59:09: weil er gefühlt alle
00:59:11: zwei Wochen seine Mikrophone verändert.
00:59:15: In diesem Sinne wünsche ich euch allen ganz viel Spaß beim Üben und auf Wiederhören!
00:59:19: Jo macht's dir gut Ich glaub Tina S was?
00:59:23: Tina S ja genau stimmt.