00:00:08: Ein wunderschönen Tag, verehrte Zuhörerinnen da draußen und willkommen zu einer weiteren Episode von Let's Talk Guitar.
00:00:14: Dem deutschsprachigen Podcast über die wunderbare Welt der Gitarre und der Musik!
00:00:18: Und heute wieder versammelt in den heiligen Hallen der Podcastschmiedereien das bin ich, der Liebjustin Hombach und der... Fabian Ratzack!
00:00:24: Servus Justinen, servus alle Zuhörer und servus an unserem Mitgast.
00:00:28: Hallo Fabian, hallo alle ZUHÖREN und ZUHEUREN da draussen ja heute wieder mit dabei.
00:00:33: Wir hatten ihn schon mal in unserer Podcastfolge vor ... vier Jahren, glaube ich.
00:00:40: Da ging es krass her!
00:00:41: Denn krass ist das Attribut seiner Musik, die er kreiert und wir haben nämlich heute wieder dabei Jan Zerfeldt von Panzer Ballett.
00:00:47: Hallo Jan!
00:00:48: Hallo Josin!
00:00:49: Hallo Fabianz!
00:00:50: Servus!
00:00:52: Als du das letzte Mal bei uns in der Sendung warst, ging's ja eher so ein bisschen darum... Die Geschichte von Panzerballett und vor allem halt mit Panzer Ballett auf Wacken gespielt zu haben, mit einer Jazz inspirierten Combo auf Wacke gespielt.
00:01:05: Heute wollen wir mal ein bisschen in die Materie reingehen mit einem etwas tieferen Blick.
00:01:10: Und zwar wollen wir uns heute einmal mehr beschäftigen mit den Kompositionen, den Arrangements, den Sound und all das was letzten Endes Panzer-Ballett so besonders macht!
00:01:20: Ich fange aber auch mal ganz besonders an und zwar fange ich mit etwas an, wo man bei YouTube-Regeln jetzt sagen würde.
00:01:26: Oh, bloß nicht das an den Anfang setzen!
00:01:28: Und zwar mache ich direkt ein Call to Action.
00:01:31: Ein Grund warum wir nämlich den Jan hiermit dabei haben ist weil wir auch Werbung machen wollen für die Kickstarter-Kampagne, die Jan gerade laufen hat Weil Jan was vorhat vielleicht magst du das mal kurz erklären?
00:01:41: Was du mit Panzerballett in der nächsten Zeitvorder hervor hast und deswegen ihr da aktuell nach Supportern sucht.
00:01:49: Ja, genau.
00:01:50: Es ist übrigens Start Next.
00:01:53: Ah, Start Next?
00:01:54: Okay!
00:01:55: Perfekt.
00:01:55: Genau und ja das ist jetzt tatsächlich mein... Das erste Mal überhaupt dass ich so ein Crowdfunding mal ausprobiere und es geht darum, dass wir beschlossen haben einen Live Album zu machen nachdem wir jetzt mit Virgil Donati ja schon seit vier Jahren regelmäßig unterwegs sind und also wir haben vielleicht so vierzig Shows mit ihm gespielt ungefähr.
00:02:26: Und da hat sich natürlich jetzt einiges einspielt im Laufe der Zeit, wie wir immer wieder im Lauf eines Jahres gab.
00:02:37: es kam es mal zwei drei so Turnen und dann setzt sich das Material des Problemes natürlich wenn man eine international Besetzung hat dass man nicht immer sich jede Woche mal so zum Proben eben treffen kann, sondern dass man nur eine Tour, direkt vor Natur, sich kurz mal treffen kann gemeinsam und was checken kann.
00:02:57: Das heißt, man kann diese Arrangements gar nicht in Detail so richtig gründlich mal durchgehen und einfach mal wilde Ideen sprießen lassen, sondern das muss sozusagen im On the Flight passieren!
00:03:12: Es muss im laufenden Betrieb... Anpassungen machen.
00:03:15: Während einer Tour kann man vielleicht die eine oder andere Stellschrauben auch arrangement technisch stellen und das heißt es dauert eine Zeit lang bis so ein Programm überhaupt rund mal wird und aufnehmen.
00:03:31: würdig, also dass man sagt okay jetzt ist es mal so ein rundes Ding wo man sagt jetzt hat man die Songs wirklich auch öfter gespielt von diesem roh Diamanten, den die Musiker halt erstmal haben als Vorlage das sie quasi zu Hause üben und dann kurz vielleicht im Proberaum mal checken um es einfach überhaupt spielfähig zu machen dass er die Entwicklung durchgemacht hat eines wirklichen Live-Sets.
00:04:06: Und dann kann man sagen jetzt ist es soweit was dass man auch live was aufnehmen kann, ein ganzes Konzert mal aufnehmen können oder eben so eine Tour aufnimmt.
00:04:19: Dass man nicht nur einen Konzern aufnimmst und vielleicht alle Konzerte bei dieser Tour und sich dann die Rosinen rauspickt am Schluss.
00:04:27: Und das ist aber natürlich dennoch immer mit finanziellem Aufwand verbunden, finanziellen Meeraufwand.
00:04:36: Diese Touren sind natürlich sowieso immer so am Limit von dem überhaupt was überhaupt machbar ist, jetzt auch schon ohne Aufnahme.
00:04:45: Ist es immer hart so kalkuliert dass am Ende kein super Gau entsteht und das man irgendwie mit ohne Blessuren wieder nach Hause kommt also rein finanziell, deswegen Man ist auf jeden Fall in irgendeiner Form immer angewiesen, auf irgendeine Art von Kulturförderung gewesen zumindest.
00:05:10: Also es gibt dann natürlich mehr Wirklichkeit.
00:05:13: man kann sich fördern lassen von Institutionen in Deutschland für Touren oder es gibt auch von der GEMA.
00:05:22: als Komponist bekommen ich zum Beispiel auch erweiterte Tatjemen und so was.
00:05:27: aber Selbst das reicht alles nicht, wenn man mehr aufwandt hat.
00:05:32: Das heißt, das Crowdfunding war jetzt so eine Idee.
00:05:35: Das könnte man noch machen
00:05:37: um
00:05:38: wirklich die Kosten wieder reinzukriegen.
00:05:43: Und was bietet ihr da an?
00:05:45: Das ist ja normalerweise so bei Startnext oder bei Kickstarter, den ganzen Crowdfunding-Plattformen.
00:05:50: Das kenne ich auch noch und habe das mit einer Band gemacht, dass man da einen Gegenwert anbietet, sei es die Tickets oder CDs oder vielleicht ein bisschen mehr.
00:05:56: Was habt ihr dann da so im Programm?
00:05:58: Was bietest du denn als extra Bönöschen an?
00:06:02: Ja also es ist natürlich gestaffelt in die sogenannten Goodies die Niedrigpreisigerin, die Mittelpreisigerin und dann die Hochpreisiggerin.
00:06:12: Und die Gruppe, die für sowas interessiert ist natürlich auch immer enger im Endeffekt.
00:06:25: aber dafür sind die, die vielleicht noch... also dass sie mehr ausgeben wollen, sind vielleicht noch interessiert an etwas.
00:06:33: da geht es vor allem um.
00:06:35: Ich fange mal an mit den Niedrigpeiserinnen, das sind halt das Ganze mit Bandels und CDs und Shirts.
00:06:42: Die speziell für die Tour angefertigt wurden.
00:06:44: oder dann habe ich noch eine Art Meet and Greet zum Beispiel mittleren Segment Das hatten wir auch nie, dass Leute wirklich mal, dass wir uns alle gleichzeitig in einem Raum befinden kennenlernen können oder so.
00:07:05: und das inklusiv Konzert-Ticket zum Beispiel ist so ein Ding, was man haben kann.
00:07:13: Oder ich habe diese mal eine Idee gehabt dass Leute mitwirken können also bei diesem Album.
00:07:22: das eine ist gut dass sie einfach nur erwähnt werden im Booklet von dieser CD die wir machen aber dass Sie auch mitwirten können auf verschiedene Arten.
00:07:35: Sie können zum Beispiel ein Song selber ansagen, wenn sie live beim Konzert sind.
00:07:46: Das ist natürlich limitiert auf zehn Plätze weil wir zehn Songs nur haben aber die sind dann sozusagen mit auf dem Livealbum dabei.
00:07:53: ich mache ja auch immer die Ansagen sind ja immer Teil von diesem vom Panzerballettkonzept, diese ja lustigen Ansagen wenn dann einer mit dabei sein kann namentlich oder selbst auch was reinsprechen kann Song ankündigen kann das ist so eine spezielle Sache hat mir auch noch nicht bis jetzt.
00:08:09: Oder ich habe eine Idee gehabt dass die Leute singen und zwar ein Chor.
00:08:18: Ich nennte es den Old to Joy Chaos Choir.
00:08:20: Wir haben dieses Stück Old To Joy an die Freude.
00:08:23: Da habe ich so einen Chaos-Teil in der Mitte arrangiert nach einem bestimmten Prinzip.
00:08:29: Und sozusagen, dass es geht in Chaos los und endet gemeinsam musikalisch.
00:08:36: Das wollte ich sozusagen um das selbe Prinzip für so ein Chor.
00:08:40: wenn sich möglichst viele Leute melden und das mitmachen wollen dann bastelig aus deren Stimmen die müssen einfach das Thema einmal singen und daraus bastle ich dann so'n Chor-Arrangement.
00:08:52: ein Chaos anfängt und im Gemeinsam endet.
00:08:55: Das ist so eine Idee von Mitwirken, das ist dann auch ein Bonus-Track zum Beispiel.
00:09:01: oder dann habe ich noch die Leute, die tiefer gehen wollen also vor allem Musiker, die halt interessiert sind an... Die schon immer wissen wollten zu dem Arrangement irgendeine Frage haben.
00:09:16: zum Beispiel können mir eine Frage stellen, die ich dann zehn Minuten beantworte oder sowas vielleicht Egal zu irgendeinem Thema, zu den Stücken.
00:09:27: Irgendwas Spezielles was diese Arrangements wie ich das geübt habe oder was auch immer.
00:09:33: dann beantworte ich das.
00:09:35: Oder man kann sogar noch tiefer reingehen und mit mir einen ganzen... Habe ich jetzt nur zwei Plätze aber da kann man mit meinen kompletten Tag verbringen und ich arbeite mit jemanden den ganzen Tag lang.
00:09:48: vielleicht hat jemand selber irgendwelche Stücke Sachen, an denen er arbeitet.
00:09:53: Ich kann das direkt feedbacken oder kann mit dem zusammen vielleicht was schreiten oder sowas.
00:09:58: Das ist so das super Super So das höchst das Höchst dreißige sage ich mal.
00:10:05: und Oder dass es auch noch wir haben Alien hip hop mit das kängnis virtual zusammen.
00:10:12: da haben wir wir lassen ja immer noten raus Und Da haben wir jetzt eben so eine super special Edition von Elaine Hiphop, das ist alles ausnotiert und da gibt es tatsächlich noch ein Wahnsinn.
00:10:28: Wir haben also komplett die Verges Schlagzeugstimme, Note für Note transkribiert worden.
00:10:36: auch die anderen Instrumente sind alle in einem Heft drin.
00:10:40: Das wird es auch regulär zu verkaufen geben.
00:10:42: aber fürs Crowdfunding haben wir sozusagen die super Special Varianten.
00:10:47: Die wird sich dann auch persönlich beim meet and greet was da noch drin ist so übergibt also.
00:10:53: Also das genau und da gibt es dann doch mehr, mehr kleinere Sachen.
00:10:58: Jimbex werden wir noch haben oder digitales Album das sind die regulären Sachen sag ich
00:11:07: mal.
00:11:08: Also für alle was dabei für diese einfach nur mal nette ich sag mal dran beteiligen möchten und einfach was dazu steuern möchten aber auch für die hardcore fans, die dann sich den traum wahr werden lassen können.
00:11:19: Mal einen ganzen tag mit jen zehefeld verbringen können Für alle ist da etwas mit dabei.
00:11:24: also guckt auf alle falle schonmal bei der website nach die wir natürlich auch hier in der podcast beschreibung verlinkten werden.
00:11:30: das wollte ich jetzt an dem anfangen setzen damit alle die hier reinhören zu hören direkt wissen okay da kommt was vom panzer palett.
00:11:36: panzer palette brauchen support von ihren fans oder freuen sich auch darüber.
00:11:40: Und dem möchte ich auch nur zustimmen und beistimmen, weil es ist wichtig so eine Art von Kunst und Kultur auch weiterhin zu unterstützen.
00:11:46: mit einem Livealbum.
00:11:48: ist auch was Besonderes, vor allem auch in dem Ausmaß wie ihr das machen wollt.
00:11:51: Dass sie sagt okay ich wollte jedes Konzert mit aufnehmen damit man sich wirklich dann die besten Rosinen rauspicken kann bevor und sowas haben wir halt heutzutage gerade der Metalkultur leider sehr stark dass ein Konzett gefilmt wird und im Endeffekt eigentlich am ende danach auch wieder alles neu aufgenommen wird.
00:12:09: so was haben wir ja halt leider Heutzutag ziemlich häufig in der Musik.
00:12:12: es ist auch schwierig aber so hat man ja für mich auch einen ganz geilen Kompromiss, dass es nach wie vor immer noch live bleibt eure Musik und nicht irgendwie im Studio nachbearbeitet ist.
00:12:23: Sehr sehr cool!
00:12:24: Dann würde ich sagen, gehen wir mal ein bisschen rein in Panzerballett.
00:12:27: Und so die erste Sache, die mich da jetzt interessiert oder worüber ich ganz gerne mit dir reden möchte Jan wie wir das hier gegliedert haben ist so ein bisschen nochmal die Vision von Panzer Ballett aufarbeiten.
00:12:38: Wir hatten zwar in der ersten Folge auch schon darüber gesprochen aber zum einen ist das jetzt auch schon wieder ein paar jährschen her und zum anderen möchten wir damit einfach noch einmal ein bisschen anfangen dass du nochmal ein bisschen erklärst okay was es eigentlich die Vision hinter Panzer ballett man hat jetzt schon öfter gehört bei dir kaos steht.
00:12:53: Auf dem Programm ist angesagt eine gewisse Form der Energie und vor allem dieses Wort Verkrassung.
00:13:00: Es ist etwas, was mir bei Panzerballett immer in den Kopf hängen geblieben ist.
00:13:04: Magst du uns da nochmal ein bisschen mehr mit reinführen?
00:13:05: Was eigentlich so deine Vision von Panzer Ballett ist und hat die sich vielleicht auch im Laufe der Jahre verändert?
00:13:14: Ja!
00:13:14: Gute Fragen also.
00:13:17: ich habe vorher schon so gesagt das dem Begriff am Limit Die ganzen Touren sind am Limit des finanziellen Machtbahnen überhaupt so.
00:13:29: Aber es geht auch um das, das hängt aber alles, wenn man drüber nachdenkt zusammen, das musikalisch machtbar.
00:13:38: Da war ich für mich persönlich noch, also ich habe genau wie du, Justine, mit einem Gitarre studiert.
00:13:45: mal Also Jazz-Gitarre habe ich in München Graz Helsinki studiert und dann, in dieser Zeit hab' ich immer mich selbst natürlich gern heraus gefordert.
00:14:01: Und als es dann also darum ging auch eigene Stücke zu machen, habe ich immer versucht was möglichst wow irgendwas zu machen was mich maximal challenged oder so oder wo ich sage möchte nicht einfach nur ein Stück schreiben, was mal so easy zu spielen ist.
00:14:20: So no sweatmäßig oder es soll irgendwas krasses sein.
00:14:25: Es soll auf jeden Fall irgendetwas sein wo ich länger dran üben muss oder wo die Band vielleicht auch länger dran kaut und dann irgendwas wo man die Leute irgendwo beeindruckt.
00:14:35: also das war von damals schon immer etwas bis heute sich weitergezogen hat immer dass die leute sollen natürlich in irgendeiner Form begeistert sein von den Einzelleistungen und auch der Kollektivleistung des Assembles irgendwie beeindruckt zu sein.
00:14:55: So wie ich zum Beispiel auch war, als ich Michuka gehört habe – das war die ultimative Inspiration damals, als mir jemand damals irgendwie ... Die Chaos IV von Michuka, das war so mein Einstieg dass man vorgespielt hat, dann dachte ich habe ich sofort gemerkt irgendwo auch da ist irgendwas komplett anders und dieses Prinzip was die hatten hab ich dann erforscht soweit ich sich bis ich Diplomarbeit geschrieben habe.
00:15:23: Und als ich mal die ersten Livekonzerte gesehen habe war es auch wirklich das war nochmal ein geileres Erlebnis live mit zu bekommen wie sowas live präsentiert ist.
00:15:34: deswegen es war immer mein Grund also Das Hauptding, warum ich es mache?
00:15:41: Weil ich live spielen will einfach.
00:15:43: Es gibt ja Leute die machen das einfach nur weil sie... Die machen das im Studio wird ein Studioprojekt dann kommt das nächste Ding und das nächste und ist live.
00:15:51: Ja, das ist meistens zu aufhändig.
00:15:53: So bei mir ist umgekehrt so erst kommt es live.
00:15:55: also ich mach's nur deswegen weil ich eigentlich live spielen Will Und die Alben das ist eigentlich nur sozusagen hervorwand oder eine Aufhänger dafür.
00:16:06: aber Ich will natürlich live irgendwas eben was machen, was krass ist und irgendwie am Limit des Machbaren.
00:16:12: Und es ist ja auch im Limit... Man muss herausfinden diese Schnittstellen zwischen Jazz und Metal.
00:16:19: also ich habe Jazz wie schon vorhin gesagt studiert und ich hab aber immer auch Metal geliebt.
00:16:26: Also eigentlich noch bevor Jazz kam bei mir Metal und das war für mich immer wichtig dieses Kernelement der starken verzerrten Gitarren, der Wucht irgendwie oder der Tightness, wenn so eine Metalband-Tight zusammenspielt irgendwie die Wucht.
00:16:42: Also bei Jazz kann man oder bei Funky Sachen das natürlich auch tight oder es ist auf einer noch viel fein gliedrigen Ebene tight.
00:16:52: aber diese Mischung aus Tite und plus Lautstärke plus Verzerrungen plus Und dann noch zusätzlich viel Granität des Jazz und die ausgeklügeltheit des Jazz auch noch mit reinbringen.
00:17:05: Das wollte ich miteinander verbinden, das ist natürlich auch per se ein Grenzgang, dass irgendwie an einem Abend so etwas rein zu bekommen und natürlich auch dann noch Musiker zu kriegen und bei der Stange halten und bezahlen zu können letztlich im Endeffekt ja?
00:17:21: Was heißt das Schwierigste?
00:17:24: Das aber auch noch können.
00:17:26: Im Endeffekt, weil du gesagt hast, die Entwicklung war natürlich, dass man nicht stehen geblieben ist und ich wollte natürlich immer sobald ich mal eine Sache dann stehen hatte ein Konzertprogramm, dann wollte ich das nächste nicht wieder das Gleiche machen sondern ich wollte eins draufsetzen und noch eins draufsetzen.
00:17:50: Manche von den Mitmusikern, die sind da vielleicht nicht mehr so hinterhergekommen.
00:17:53: Die wollten vielleicht auch was anderes.
00:17:55: Sie wollten weniger, dass ich noch eins draufsetze.
00:17:58: Sondern sie wollten vielleicht mal, dass sich lieber an etwas anderes noch arbeitet.
00:18:04: Dass das, was besteht, vielleicht noch irgendwie weiter daran fallen.
00:18:10: Aber mir ging es immer noch, es soll aber noch krasser sein und es soll... Da kam irgendwann diese Polyrhythmik rein und so.
00:18:19: Das wollte ich halt noch... ...difiziler, noch vertragter machen irgendwie.
00:18:25: Und das wurde dann immer schwieriger umzusetzen.
00:18:27: Das heißt du brauchst es dann Musiker die dazu da auch noch passen.
00:18:31: Es ist wie eine Maschine wo die Zahnräder sozusagen immer kleiner oder feiner werden müssen aber die Maschine muss trotzdem laufen die sozusagen, du hast dann irgendwann eine Maschine nicht mehr mit nur vier Gängen sondern mit acht Gängen oder zwölf Gängen und da musst du natürlich alles anpassen.
00:18:49: Dann passt das ein oder andere Zahnrad muss ersetzt werden und so nachgearbeitet werden bis der Motor ja muss laufen und es wird immer schwieriger den auch zu warten um jetzt mal dieses Bild heranzuziehen.
00:19:06: vergleichend also Und setzt auch natürlich viel schneller Rost an.
00:19:12: Das heißt, man muss es natürlich pflegen und immer weitermachen und wer rastet der rostet.
00:19:19: Man muss schauen dass immer irgendwelche Gigs da sind.
00:19:23: für mich war auch immer so... Der ultimative Antrieb weiterzumachen war für mich ein Gig im Kalender.
00:19:30: Das heißt, es gab in dieser ganzen Zeitzeit Bestehen des der Band gab es nie eine Zeit in der wirklich oder vielleicht nur mal mit einer der zwei Ausnahmen das war so Covid-Zeit also auch da wo kein Gig am Kalender stand.
00:19:43: weil ist für mich immer so der die ultimotive Motivation ist.
00:19:47: Also ich wollte nie Es gab auch so Bands die vielleicht ins blaue hinein proben ohne Gig oder so, sondern einfach mal proben.
00:19:55: Das habe ich nie interessiert so.
00:19:57: Ich dachte mir ja wofür proben will.
00:19:58: Du schlaffte auch irgendwann ab dann ne?
00:19:59: Ja klar!
00:20:00: Also was braucht eine Motivation?
00:20:01: Wofür probe denn?
00:20:03: Okay für den Gig okay das ist die Motivion aber ohne Gig?
00:20:07: Nee also wie schon gesagt ich will keine Studio-Bands und ich will einfach live auf der Bühne stehen mit sowas und naja.
00:20:14: und dann entsprechend.
00:20:17: was wurde es natürlich schwieriger?
00:20:21: Die Leute, die Musiker dabei sind, die dann dabei blieben, die sozusagen diese Challenge gleichermaßen aufgenommen haben und sagen hey wir machen jetzt, wir entwickeln da zusammen was.
00:20:33: Das war so eine Kernbesetzung, die für acht Jahre bestand.
00:20:39: Diese Besetzung war mit allen Wassern gewaschen.
00:20:46: Das war dann irgendwann die Band, die konnte ziehen Pisse und wenn sie ihn irgendwann umwandeln.
00:20:53: Aber da wurde es dann schwieriger ... Die haben natürlich auch andere Projekte und es werden natürlich immer besser.
00:21:03: Und dann wollen natürlich andere, dass die auch bei denen spielen kommt man, da tritt man sich in Konkurrenz mit... Keine Ahnung.
00:21:11: Sebastian Lanza ist bei Obscura damals eingestiegen zum Beispiel und die haben natürlich nochmal einen ganz anderen Tourplan gehabt als ich jetzt irgendwie.
00:21:20: Das heißt also das wurde dann auch immer schwieriger die Band irgendwie zusammen zu halten.
00:21:31: Die Luft auf Gipfeln ist dünn.
00:21:36: Merkt man dann irgendwie okay aber du bist Du spielst jetzt irgendwie, hast es geschafft so eine Besetzung.
00:21:41: Aber die Besetzung bröckelt irgendwann oder wird schwieriger?
00:21:45: Irgendwas bröckelt immer entweder... sind alle dabei und alle haben immer Zeit.
00:21:53: dafür können sie nicht spielen das ist auch blöd.
00:21:57: Ja
00:21:57: vor allem du hast dir halt in dem Fall auch leider einen Schlagzeuger zum Beispiel ausgesucht einer von den wenigen Schlagzeuge weltweit wo ich mal sagen würde der ist nicht so einfach zu ersetzen.
00:22:06: Ja, natürlich.
00:22:08: Du meinst ja, du sprichst jetzt auf Spiels Sebastian Lanza an?
00:22:12: Ja, genau und da hat Sebastian den Sound... Wir haben uns ja gegenseitig nach oben gespielt so irgendwie auch für das was möglich ist konnte er dort ausprobieren.
00:22:27: also wir haben es dann gemeinsam entwickelt.
00:22:32: dass das es möglich ist muss, also dass ich die oben eins draufsetzen will bedurfte natürlich der Voraussetzung das alle anderen mitziehen.
00:22:42: Vor allem in der Schlagzeuge.
00:22:43: und Sebastian hat halt eine Spielwiese da gefunden gemerkt, wow genau da, genau da will er hin und das entwickelt er halt mit und so und dann ist es immer krasser geworden irgendwie.
00:22:56: Und bis dann auch irgendwann Irgendwann kommen natürlich diese, zum Beispiel Obscura und dann kam auch Covid.
00:23:08: Das wurde auch schwierig.
00:23:09: Dann hat Sebastian mit Raffaelis Obsidies gemacht.
00:23:14: Die haben sich ja dann abgespaltet vom Steffen.
00:23:18: Aber das ist natürlich auch super krass was die machen aber sind sie dann auch super involviert.
00:23:25: Zusätzlich kamen dann noch eben Virgil mal ins Spiel als Zunächst mal nur als Ersatz.
00:23:36: Weil Sebastian hat mit Obsidius am selben Festival gespielt, das Euroblast damals.
00:23:44: und er hat gesagt ja es wird für ihn zu viel mit zwei Bands und Obsidias war gerade voll da am Start.
00:23:52: und dann hat er gesagt ja kannst du nicht Virgil fragen Weil der hatte sowieso mit der NDR Big Band zusammengearbeitet.
00:24:00: Das war so ein Projekt während Covid irgendwie, das hat sich über Jahre hingezogen aber Virgil konnte schon so paar Stücke von uns.
00:24:06: und dann haben wir gesagt okay, wir spielen das eine Set mit ihm bei Euroblast und es war eben dieser Startschuss für live auch mit Virgil weiterzuarbeiten.
00:24:16: Es hat sich dann eben weiterentwickelt von da und da kommt natürlich mit Virgill, spielt komplett anders als Sebastian.
00:24:24: Umgekehrt war es natürlich so, Virgil war eigentlich einer der Haupteinflüsse für mein eigenes Schreiben damals.
00:24:32: Also als ich angefangen habe mit dem ganzen progressive Metal-Progressive Zeug oder Fusion-Metal da war neben mir Suga gut das war die Metal Seite aber da gab's noch die Jazz Seite oder Fusion Seite wie Tribletech zum Beispiel oder Scream Hellestorsus diese New Yorker Band, aber dann eben eine Hauptinspiration war Virgil mit Planet X damals.
00:25:02: Aber eben auch mit seinen Solo Alpen und so hier gemacht.
00:25:08: Das war alles direkt beeinflusst von ihm, deswegen hat das da auch so gematched.
00:25:12: Und dann haben die Shows mit ihm immer super gut funktioniert.
00:25:19: Er hat natürlich einen komplett anderen Ansatz!
00:25:23: Als zum Beispiel Sebastian.
00:25:24: Sebastian hat alles, arrangiert sich jedes Stück Schlag für Schlag, Note für Note.
00:25:30: das sitzt da alles und bei Virgil ist es eher so dass er nimmt sich das und spielt damit nochmal.
00:25:37: also er erschafft sich dann sozusagen das Grundprinzip und variiert dann während des Spielens.
00:25:43: aber dafür muss das natürlich komplett verinnerlichen Und dafür braucht es natürlich einige Gigs, bis er beim Ausprobieren natürlich.
00:25:50: dann funktioniert nicht immer alles und dann stolpert man auch mal oder muss sich erstmal finden.
00:25:57: Bis das mal so funktioniert, das bedarf einiger Zeit.
00:26:01: so aber gerade der Version hat sich natürlich die krassesten Stücke ausgesucht was er mit uns spielen wollte und das war halt dann wirklich so sieht Typewriter das ist bei uns eines der sehr krasssten Nummern irgendwie Und genau das ist aber auch für Wörter so eine Spielließe.
00:26:20: Ja also
00:26:21: ich muss da echt absolut sagen, ich liebe deine... dein Enthusiasmus und deine Affinität für das immer komplexere, immer krassere.
00:26:31: Und die Liebe dafür irgendwie noch eben diese Stellschrauben von denen du erzählt hast oder diese einzelnen Gänge.
00:26:37: Ich mochte das Bild vom Auto gerade sehr, das noch ein bisschen komplexer zu machen.
00:26:41: Ich glaube, wir ticken da sehr ähnlich bei mir auch ein bisschen meditiertechnische und virtuose Seite wo ich es liebe, die Herausforderung zu haben uns immer noch einen ticken, krasser oder kriege ich das live in?
00:26:50: Auch mit diesem Aspekt krieg' ich das Live hin.
00:26:52: weil's macht dann die Challenge erst so richtig finde ich interessant, weil im Studio kriegt man es immer irgendwie hin.
00:26:58: Live ist dann ja wirklich eher der Prüfstand.
00:27:01: Ist ja auch viel Spaß!
00:27:01: Es macht dir auch Spaß genau.
00:27:03: Live auf dem Bühne bist du und merkst Jau die Arbeit hat sich gelohnt.
00:27:06: Absolut,
00:27:07: macht ihr auch dann mega Spass?
00:27:08: Ja Und da brauchst du natürlich auch Leute in der Band, die glaube ich sehr ähnlich ticken und ich glaube da hast du halt gerade im Schlagzeugbereich mit Sebastian und Min Wörtzel dann auch welche gefunden, die da auch glaube ich auch die Lust darauf haben immer krasser und immer besser zu werden.
00:27:21: Gehen wir mal ein bisschen rein in das, was immer krasser und immer besser wird.
00:27:25: Und gehen wir mal so generell in deinen Kompositionsansatz rein oder wie du da explizit vorgehst?
00:27:31: Vielleicht können wir das auch mit ein paar Beispielen uns genauer betrachten... ...und da überreiche ich jetzt das Mikrofon-Deceptor an den Fabian!
00:27:38: Genau also wie entsteht denn bei dir der erste Impuls oder die erste Idee?
00:27:44: Hast du da so'n spezielles Konzept oder ist es wirklich immer völlig frei heraus jedes Mal
00:27:49: anders?!
00:27:53: Ja, also unterschiedlich natürlich aber meistens ist das ganze basiert ja auf Rhythmik oft und rhythmischen Spielereien.
00:28:08: Also die Grundbausteine hat sich angefangen haben... als ich überhaupt angefangen habe mit eigene Riffs zu schreiben.
00:28:15: es war immer basiert ums Gitarrenriff und das Gitarre-Riff wurde vielleicht dann mal komplexer
00:28:20: usw.,
00:28:23: letztlich dann kam eben so erst nur Metallica Dream Theater, Metallica Pintera und später Dream Theater.
00:28:32: Dann Meshuggah und trotzdem dieses Riff an sich.
00:28:38: das war oft eine erste Idee die ich auch jetzt noch irgendwie hab, ein Gitarrenriff wobei es immer weniger Auf der Gitarre selber ist, dass ich mir was jamme.
00:28:54: Sondern oft ist es dann so... Ich höre im Kopf irgendwas und entwickelt das am Rechner oft weiter.
00:29:02: eine rhythmische Idee Und wie ich's weiterentwickelte hat sich natürlich immer... wurde immer komplexer.
00:29:11: Man muss auch unterscheiden zwischen Kompositionen und Arrangement weil das sind so zwei Grundsätzliche Dinge, die bei uns ja irgendwann reinkamen mit unserem, ich sag mal auch in Anführungszeichen Durchbruch.
00:29:24: Als wir von Act geseint wurden damals im Jahr sieben noch da war die grundsätzige Idee dass wir also für Act was Voraussetzungen?
00:29:38: wir müssen fünfzig Prozent covern und
00:29:42: Stimmt, erinnere mich das hat es in unserer ersten Folge schon gesagt.
00:29:47: Und dann ist natürlich das Arrangement, aber im Prinzip mit denselben Werkzeugen, also Kompositionstools bearbeitet.
00:29:58: Also das Stück wird auseinandergenommen und dann wieder zusammengesetzt wie auch die Komposition entsteht, die Eigenkomposition.
00:30:10: Ja, da habe ich dann... Das hat sich verfeinert.
00:30:14: zum Beispiel Das eine ist die, also auch diese Sache mit Quintolen und Septolen.
00:30:25: Da kam das erste Mal auf diesem Album Tank Goodness, im Jahr zwölf.
00:30:35: Damals haben noch gar nicht so viel gemacht mit Quentolen was ich auch schade fand weil ich dachte mir wow okay Quintolengrooves oder sowas.
00:30:44: Das ist eigentlich dieses Quintollen Grid Das ist eigentlich gar nicht so viel komplexer als so sechzehntel Groves.
00:30:53: Aber es macht keiner, deswegen... Also damals war's noch so.
00:30:57: Deswegen hat man wenig Beispiele wie das man sowas hört überhaupt und sich so etwas erhört dass viel lernt man ja überhaupt durchs Hören.
00:31:07: und warum muss man sich seine eigenen Beispiele erst mal machen?
00:31:10: Und da wusste ich überhaupt nicht!
00:31:12: Und das war meine eigene Beispiel habe ich mir gemacht indem ich dann dieses Samskangfang von den Brecker Brothers einfach umarangiert hat, vom Sechzehntel auf Quintoulen.
00:31:21: Und da habe ich selber rumgeforst und rumgebastelt und das war so dieser erste Schritt ein Komplett, ein Stück irgendwie komplett quentolisch um zu arrangieren.
00:31:31: Das war so eine ... also ich hab damals noch nicht selber Eigenkomposition mit Quintour gemacht, sondern es war immer nur einen Umbau von bestehendem...
00:31:42: Aber so lernt man ja auch super, ne?
00:31:43: Ich meine, irgendwann muss das ja kommen!
00:31:45: Da hast du einen guten Punkt auch gebracht, Jürgen.
00:31:48: Immer wenn ich mich pädagogisch mit Quintolen oder Sektoren beschäftige und auch für mich selber, fährt mir auf.
00:31:52: Ich finde das sehr schwer die Gleichbleiben zu lassen.
00:31:55: Und dann ist mir mal aufgefallen ja weil es gibt halt auch von unseren Hörgewohnheiten Triolen zum Beispiel als ungerader Vergleich.
00:32:01: Ist ja viel eher in unserer Ur-Gewohnheit drin.
00:32:03: Weil das viel viel öfter in der Musik, die wir konsumieren irgendwie mal vorkommen so dass man quasi schon vom Kind auf mitbekommt okay wie klingt eigentlich drei gleich schlange Schläge?
00:32:13: Das hast du bei Quintonen und bei Sektorn gar nicht.
00:32:15: in unserer westlichen Musik sehr stark.
00:32:18: Deswegen macht es voll Sinn, sich da vielleicht erst mal eigene Beispiele zu machen um überhaupt dieses Gefühl dafür reinzubekommen.
00:32:23: Wie lang sind eigentlich fünf gleichbeibende Schläge in einer Vettel?
00:32:27: Und das finde ich ist nämlich das schwierigste, dass es nicht irgendwie vier schnell und ein langsam wird oder so was ja so ein ganz klassischer Fehler bei Quentolen.
00:32:33: Ja
00:32:35: genau du sagst es, nämlich ich habe damals gedacht... Ich hab mich dann zurück erinnert als ich wie diese Quentole das Feeling darauf schaffen wollte Wie schaff ich das?
00:32:44: Also, schaffe ich es überhaupt Fragezeichen.
00:32:46: Schaffte ich das Gescheit hinzukriegen und dachte mir ja aber irgendwann gab es den Punkt.
00:32:52: da haben wir auch als Kinder in der Musikschule oder so, weil sich noch wie uns damals Quintolen nicht Quintolentriolen mit Silben beigebracht wurden.
00:33:03: also wie schaffst du's drei anstelle von zwei hinzukringen?
00:33:07: und das ist ja auch schon eigentlich Wenn man so will, wenn man bis dahin nur zwei Geteiltheit kannte, ist drei Geteiltheit plötzlich ein krasser Unterschied.
00:33:20: Also es ist so wie der Unterschied zwischen, keine Ahnung, Dreieck und Vierge oder Dreiekund Kreis oder irgendwie sowas.
00:33:26: Ja also das ist halt wirklich komplett eine neue Basis die man schon dann als Kind erst mal lernen muss.
00:33:36: Ich glaube es ist schon eine Leistung das mal hinzukriegen aber irgendwann Es ist Standard trotzdem und die Leute machen es einfach.
00:33:44: Und es gibt genug Hörbeispiele dafür, also es gibt genut Beispiele wo es sozusagen auch mal vielleicht wechselt oder diese drei geteilt halt sozusagen auftaucht in den Walzern oder in was auch immer.
00:34:00: aber eben fünf gibt's nicht so viele Beispiele und es ist aber vom Prinzip hier ist der Weg nicht soweit von einfach vier nach fünf oder so in allen Dingen.
00:34:09: Die
00:34:10: Theorie nicht, das stimmt?
00:34:11: Ja, der
00:34:11: Theorie eben nicht aber in der Praxis ja war auch.
00:34:13: also vor allem nicht weil es eben keine Hörbeispiele gibt und es gibt.
00:34:19: aber ich war mehr überzeugt sobald... Also es ist aber eigentlich was total natürliches.
00:34:23: und was beweist ist dass heutzutage schon wahnsinnig viele Leute damit rum basteln zwar jetzt auch nicht So breit natürlich, es bleibt natürlich schon schwierig und das sind natürlich schon ein bestimmte Leute die interessiert sind an solchen ungeraden Sachen oder Subdivisions usw.
00:34:45: Aber es werden immer mehr habe ich den Eindruck ist wie Leute wären auch immer besser darin.
00:34:49: Und mein Einstieg war natürlich so Ich hab mir Beispiele über die Polyrhythmik halt versucht zu bauen dass man erstmal anfängt mit zum Beispiel sechzehntel quintolen vierer und dreier gruppiert, dann hast du halt fünf gegen vier und fünf gegen drei polyrhythmus das erstmal überhaupt hinzukriegen.
00:35:10: Das ist auch etwas was man völlig unabhängig vom Instrument lernen üben kann.
00:35:16: also und soll also das kannst du auch irgendwie da im zug oder im bus irgendwie einfach
00:35:21: mit zählen sprechen.
00:35:23: genau.
00:35:24: Und das ist aber, ich war schon immer fasziniert davon.
00:35:27: Ich war viel fassier von Dingen die völlig unabhängig von der Gitarre eigentlich sind.
00:35:32: Die Gitarren ist halt nur mein Lieblingssprachrohr sozusagen.
00:35:37: Aber letztlich war ich noch immer mehr interessiert an diesen Strukturen und wie man das arrangiert Wie es dann im Endeffekt auch im Gesamtklang klingt.
00:35:51: Für mich war es ja nie, ich war ja nie zum Beispiel jemand der so... Ich spiel keine Solo-Gitarre oder sowas.
00:35:56: Ich spiele keine Solo Gitarren-Arrangements da gibt's.
00:35:59: das ist ja eine Wissenschaft für sich ein Stil für sich und soweit das kann ich gar nicht.
00:36:04: also ich war immer auch interessiert an diese.
00:36:08: wie kommt es wenn so ne Höllenmaschine gibt einfach so nen Kollektiv dass sowas kann?
00:36:14: dann also Wenn das funktioniert ist für mich wie Magie.
00:36:17: dann sind sozusagen mehr als kommt dabei mehr raus als nur die Summe der Einzelteile, sondern es steht irgendwas Magisches wenn so eine Band ineinander lockt und irgendwie sowas Zeit vor den Latz knallt.
00:36:32: Es hat irgendwie was Magisches.
00:36:34: Das habe ich eben durch zum Beispiel durch Mitschuckerkonzerte oder sowas.
00:36:37: konnte ich das... habe ich das erfahren, wie geil so was sein kann eigentlich oder nicht.
00:36:42: Besonders halt auch live weil wie gesagt der Studio könnte man theoretisch alles irgendwie hinbiegen.
00:36:48: Das mag dann vielleicht auch mal nett sein aber es geht da darum um die Interaktion miteinander.
00:36:53: Ganz genau ganz genau
00:36:55: unser besondere Moment.
00:36:57: und dann dass von fünf der Schritt das ging dann so langsam.
00:37:04: Ähnlich wie auch auf was die Gitarre angeht, habe ich damals auch die siebte Seite mit eingeführt.
00:37:12: Was für mich ein langer Weg war diese siebten Seite nicht einfach nur als sechs plus eins zu sehen sondern wirklich mal mit so integrieren.
00:37:22: das war ein viel längerer Prozess.
00:37:26: Habt
00:37:26: ihr nicht ab der ersten Platte schon Siebenseite gehabt?
00:37:28: Ab dem harten Stücke oder kam das erst dann später?
00:37:31: Da habt ihr sogar schon acht Seiten damals relativ früh benutzt.
00:37:33: Wäre ich richtig erinnert?
00:37:35: Also die ersten acht Seiter kamen erst auf Breaking Brain Four tatsächlich, also auch dem... ...zweifelsen Fünfzehn Album.
00:37:46: Unser Debüt, das kennen die wenigsten, ist von Zwei-Tausendsechs selbst betitelt.
00:37:51: Das war nur sechs Seiten und dann kommt die starke Stücke!
00:37:57: Das ist das zweite Album.
00:37:59: da gab es dann.
00:38:01: Da gab es zum ersten Mal auch sieben Seiten mit drauf, ja genau.
00:38:06: Achso das ist sogar erst euer zweites Album.
00:38:08: Ich habe das damals im Jahr two thousand eight bekommen und steckt mir immer... ich bin seit Anfang an dabei bei Panzerballett aber da gibt's doch noch ein Album davor!
00:38:14: Das müsste ich mal raus suchen, jetzt gibts digital nicht ne?
00:38:17: Gibt´s digital glaube ich nicht mehr.
00:38:19: Also zumindest
00:38:20: nicht auf Spotify.
00:38:21: Nein,
00:38:23: das hab' ich immer beikotieren genau.
00:38:25: Zumindest als Debüt das wollte ich mir ja noch behalten.
00:38:27: irgendwie dass das nur Du
00:38:30: hast auch ein gutes Recht.
00:38:31: Genau,
00:38:32: nur zur Download gibt.
00:38:33: oder physikalisch irgendwie... ...wobei die auch physikalisches vergriffen mittlerweile ich habe keine mehr.
00:38:39: aber genau das waren nur sechs Seite und die starke Stücke war mit die ersten paar Stücke.
00:38:45: mit sieben Seiten hatte ich dann sechs und sieben Seite dabei und die sechste Seite ist auf Drop D auch oft gewesen und so.
00:38:54: und dann kamen acht Seite die neue Siebenseite irgendwann.
00:38:59: Ich habe mir damals erst gedacht, das hat mich schockert.
00:39:04: Wenn ich es jetzt auch mache, dann will die Kirche im Dorf lassen und das passt schon.
00:39:09: Irgendwann dachte ich mir doch irgendwie ne, das ist doch geil!
00:39:11: Ich probiere es mal aus.
00:39:14: Dann kam das Iberness Endorsement.
00:39:18: Und damit dachte ich mir, okay, damit ist die Tür offen für... Natürlich kann ich mir das mal ausprobieren und ich hole mir einfach mal so eine Achtseite und probiere mal rum.
00:39:26: Und live hat sich dann tatsächlich rausgestellt, ja, es macht Spaß!
00:39:30: Aber es ist ... und dann kam auch irgendwann noch, die kommen die Drop-Stimmungen mit Drop E oder sowas.
00:39:38: aber ich habe meist die meiste Zeit spiele ich eigentlich immer in Standardstimmung weil ich sonst, was ich nie gemachte bringe ist irgendwie mit Aussamen dieser Drop D oder auf sieben Seite Drop A oder auf acht Seiten Drop E. Also immer ein Ganztone die tiefste Seite runter.
00:39:57: das ist das höchste der Gefühle was ich mache nichts anderes.
00:40:01: also ich habe nie Dad-Gad oder irgend sowas gemacht Weil das ist zwar schön kann man schöne geile Sachen erzeugen.
00:40:09: aber für mich Ich bin jetzt beim Kopf platzt.
00:40:13: Ich will immer, ich will immer...
00:40:15: Ist das Stratismetrie vom Griffgericht?
00:40:18: Ja ja.
00:40:19: Ich werde von bei einer alternativen Stimmung die degradiert mich vom mündigen Musiker zum einen Bündel drücke.
00:40:30: Ja ist wirklich so.
00:40:31: Das kann ich auswendig lernen dann
00:40:33: Genau.
00:40:33: Und ich will kein Bündeldrücker sein, das wollte ich immer so sagen und deswegen hat es dann eben auch so lange gedauert.
00:40:38: wenn du eine siebte Seite hast, da hast du plötzlich einen sechsten Finger und wenn du in der achten Seite hast du ein siebten Finger ungefähr Komplett, du musst sich so fühlt es sicher an.
00:40:49: Das ist erst mal ein komplettes neues Denken umlernen.
00:40:53: Du hast zumindest bei sieben und acht immer noch die gleichbleibende Symmetrie und die Struktur.
00:40:58: Wenn das nur bei den Open Tunings finde ich bist du halt immer abhängig von auch in der gewissen Tonart.
00:41:03: Du kannst dich ja nicht so frei drin bewegen weil die Gitarre ist ja dann letzten Endes ein sehr freies Instrument wenn wir mal die innere Struktur verstanden haben.
00:41:10: und jetzt macht halt diese blöden Open Tuning alles kaputt Es sei denn, du bist halt so fit im Kopf.
00:41:15: Aber ich bezweifle dass das die meisten können und dann wirklich genau wissen was sie da tun in dem Moment.
00:41:19: Das ist
00:41:20: so schwer.
00:41:21: Giant Snaps improvisieren mit Open Tuning.
00:41:26: Ja genau!
00:41:28: Ich habe übrigens auch mein Anfang in Low diese Tiefen also das Haar unten.
00:41:35: Das war irgendwie der Einstieg war über eine Drop-Six-Gitarre.
00:41:38: Also sozusagen einer Barrettonengitarre die insgesamt eine Quarte tiefer gestimmt ist.
00:41:44: Und damit habe ich angefangen und dachte, ah ja okay das sind hier die gleichen Griffe aber es klingt aber anders und ich dachte mir siebenseiter ist geiler als diese Baritun-Gitarre weil ich will weiter nach oben auch spielen können und ich werde mich auskennen auf dieser.
00:42:03: So ist zwar ein transponierten Gitarre, da kenne ich mich plötzlich gar nicht mehr aus.
00:42:06: Weil dann die Verleitung zu groß sich nicht mehr rauskönnen...
00:42:14: ...auszukönnen sozusagen.
00:42:16: Also es gibt zwei coole Alternativ-Tunings, die man mit sieben Seiten, womit man mal gerne rumprobieren kann was ich immer ganz gerne mache.
00:42:21: Zum einen ist das mal in die andere Richtung zu gehen zum Nicht tiefer zu gehen sondern höher zu gehen.
00:42:26: Ich habe eine sieben Seite mit einer A-Seite drauf.
00:42:30: Das ist ja angenehm Das ist dann halt auch sechserstärke und die dennoch reist ab dem dritten Bending quasi.
00:42:39: Aber das ist ja dein Mäuse-Kino wahrscheinlich oder oben?
00:42:42: Ja,
00:42:43: es macht viele Dinge nochmal ein bisschen angenehmer!
00:42:46: Weil zum Beispiel dort wo du auf der E-Seite dann im siebzehnten Bund bist, bis du dann auf der A-Seit am zwölften Bund.
00:42:52: Das heißt so kannst du die Weite der Brunde nochmal ein bisschen mehr ausnutzen und ja, du kommst natürlich höher!
00:42:58: Höher ist immer im Fall besser... Aber anderes Tuning, was ich sehr interessant finde und leider ein bisschen vergessen geraten ist.
00:43:07: Obwohl es von Paul Gilbert kam, der das in den neunzigern mal ausprobiert hat... ...ist es die ersten, die tiefen drei Seiten auf Drei E's in der verschiedenen Oktaven zu stimmen.
00:43:16: Also ein tiefes E, was die E-Seite ist,... ...dann ein E, das quasi siebter Bund auf der A-Seit ist... ...und dann eine E, die quasi neunter Bund bei der G-Seiten ist.
00:43:24: Und dann darunter die normalen vier Seiten also DGHE in normalem Tuning!
00:43:31: Dann hast du immer noch die vier Seiten, womit du normal improvisieren und in deinen Shapes spielen kannst.
00:43:37: Kannst aber sehr interessante Riffs- und Patterns in Arpeggios mit diesen drei E's quasi ausgespielen, weil sie halt eben in einer Oktave immer auseinander geliegen.
00:43:45: Und damit kann man auch sehr cool einen verrückten Kram machen.
00:43:48: Gab es nicht auch so ein cooles Tuning von Frank Gambal?
00:43:51: Oder was er zumindest benutzt, was so ähnlich ist ... Er hat so'n Quartentuning, aber der hat auch irgendwas.
00:43:58: Aber was auch wieder Dinge verschiebt.
00:44:00: Gambale und nicht irgendwie in dieser inneren Struktur bleibt.
00:44:04: Also da gibt es immer so ein paar Dinge mit denen man mal rum experimentieren kann, aber setzen bin ich auch ein Freund von... Da bin ich sehr konservativ was das angeht, was Tunings angeht.
00:44:11: Ja
00:44:12: ist es
00:44:12: noch genutzt?
00:44:14: Es ist auf jeden Fall, ich habe auch Studenten für mich, die das auch machen und ich sagte mal ne sorry bei mir, ich mach' das nicht.
00:44:20: also ich muss dann mal gleich sagen nee.
00:44:25: Aber weil du es interessant hast, was du sagst Hörer hat.
00:44:29: Das war für mich zum Beispiel nie eine Option der höhere Seite, weil bei mir war die Tendenz immer zu tiefer, weil ich immer dieses Riff basierte hatte und ich wollte eigentlich selten hoch spielen sondern ich bewege mich oft Also selten eigentlich für mich fast unangenehme nach hohen Lager zu spielen.
00:44:49: Es ist schon mal auch mal schön, aber ich denke mal es sind nur fünf Prozent der Zeit die ich da so weit oben spiele und deswegen dachte ich ja Ich will die Kirche im Dorf lassen.
00:45:04: wenn ich jetzt noch nach oben das Auenarbeiter muss dann werde ich komplett wahnsinnig.
00:45:09: Aber es ist natürlich bestimmt reizvoll.
00:45:13: Aber
00:45:14: wir haben ja jetzt schon mal viel klargestellt, dass bei dir Rhythmik als Element extrem wichtig ist für wie du schreibst.
00:45:20: Wie sieht es denn mit Harmonik und Melodik aus?
00:45:23: Mit solchen Sachen, wie experimentierst du auch ganz gerne mal mit verschiedenen harmonischen Strukturen oder auch mit verschiedenen Skalen wie Missier-Mode oder andere Sachen die's da draußen in der Welt der Musiktheorie noch so gibt?
00:45:35: Oder bist du da eher jemand, der sagt okay dass deine Model Interchanges oder sonstige, das ist natürlich komplexer aber jetzt, dass du da immer noch relativ konservativ bleibst.
00:45:47: Es ist sagen wir mal die Harmonik ist vielleicht nicht ganz so ausgeprägt also das harmonische er sich erweitern wollen der Druck der Drang ist nicht so sehr da Aber es gab doch immer wieder.
00:46:06: Also gerade bei den Einkompositionen habe ich oft auch eher einfalls arme, sage ich mal, Akkordfolgen die da rauskommen.
00:46:14: Interessante Akkortfolgen kamen mir heraus beim Reharmonisieren von Originalen weil da wollte ich irgendwas Besonderes machen.
00:46:23: und
00:46:24: dann möchte ich verweisen auf das Weihnachtsalbum was wir hatten wo ich sage, sagen wir es sind mir einige echt saugeile Akkorde folgen dazu eingefallen beziehungsweise dieses ReharMonisieren Also melodische Ideen, auf denen ich dann, zu denen ich Akkorde finden wollte.
00:46:43: Die passen und da sind sehr coole Sachen rausgekommen die so Fusion-Akkorde, die ich sozusagen bis heute noch immer auch üben muss oder gerne mir anschaue einfach wenn es über Changes geht.
00:46:56: das sind coole Dinge wie zum Beispiel eben leise rieselt der Schnee habe ich mal umarangiert oder White Christmas basiert darauf oder Rudolf, Red Nostrandier und so was.
00:47:11: Die sind dann ganz anders als die originalen Akkordfolgen aber es sind so Fusion basierend oft einfach im ganzen melodisch-mol.
00:47:24: die melodische Mollwelt ist drin.
00:47:26: Die harmonischen Mollwelt ist auch mal gerne drin Und dann gibt's aber auch manchmal einzelne Skalen wo wir dann keine Ahnung.
00:47:38: Manche Ideen kamen auch, das ist übrigens auch etwas was dann irgendwann verloren gegangen ist.
00:47:44: Also nicht da musikalisch, sondern also die ganzen Tourbus... Wir waren viel unterwegs früher so gemeinsam im Sprinter und haben viel diskutiert über alle möglichen Sachen und sind da auch aufgedeckt den gekommen, was könnte man eigentlich mal probieren?
00:48:01: Also auf diesen Fahrten wo man viel gemeinsam diese viel gemeinsamen Zeit zusammen ist immer weniger geworden im Laufe der Jahre.
00:48:08: Deswegen kommt immer weniger von diesen Ideen.
00:48:11: aber damals gab es eben solche Ideen die auch von der ganzen Band kamen.
00:48:15: Wir hatten zum Beispiel mal eine auch eine Scala über die dann einer immer improvisiert hat.
00:48:22: Die hat für mich eine komplett neue Tür aufgestoßen wie z.B.
00:48:25: über eine Pentatonik einfach wo ein Ton einfach anders ist, also beispielsweise die Dur-Pentatonic nur mit B zwei statt Zwei oder sowas.
00:48:37: Einer hat gesagt probiert das mal aus!
00:48:39: Okay wow schon eine komplett neue Tür aufgestoßen.
00:48:43: Ich spiel das mal in allen Lagen und das passt auch noch in den Halbton ganz zu rein.
00:48:49: deswegen kannst du es einfach um einen kleinen Terz verschieben und dann funktioniert's auch wieder über halbton ganze oder so was ja?
00:48:55: Das war allein sowas Oder, also viel mit Pentatonik.
00:49:00: Ich habe ein ganzes System wie ich das ja auch unterrichte irgendwie wo ich sozusagen diatonisch durch dieses ganze ionische oder melodisch vor dem System bewege und die Pentatonic immer anpasse an den Mode oder sowas.
00:49:16: Und gibt es, könnte ich Bücher glaube ich darüber schreiben?
00:49:21: Oder eben solche Sachen wie Nimm, nimm mal harmonisch Dur her und mach dann aber harmonisch dur mit einer B zwei.
00:49:33: Dann hast du plötzlich irgendwie zwei oder das ist dann zägröner Dur oder sowas?
00:49:37: Keine Ahnung.
00:49:38: Du hast halt die drei Halbtunschritte hintereinander auch.
00:49:40: Genau!
00:49:41: Das ist die kleine Sechste und so ja...
00:49:43: habe ich dann später mal bei Rick Beado irgendwie, der hat das dann tatsächlich mal irgendwie besprochen.
00:49:47: Da bin ich zuverdrauf gekommen und da war auch cool interessant!
00:49:50: Der hat man so Skalen besprochen früher noch... Und die Akkorde, die du dann spielen kannst innerhalb dieser Scale oder sowas, es gibt mir eben ein Stück auf den Tankbilder, das heißt Moustafari Likes the Carnival.
00:50:06: Und da hab' ich lange erstens daran arrangiert, so ein eigenes Stück, da habe ich irgendwie einen Jahr lang bis das dann fertig war.
00:50:12: letztlich weil ich habe nie gefunden den übergang zum nächsten part.
00:50:16: das hat immer gedauert bis bis mal oder man kommt nur bis zu einem gewissen punkt dann ist ende und dann muss man es wohnen lassen.
00:50:24: Es ist ganz oft so, auch bei Arrangements.
00:50:25: Ich muss Sachen ohne lassen und die ruhen dann manchmal ein Jahr oder zwei auf dem Rechner bis ich sie wieder aufmiehme oder so.
00:50:32: Und dann hat sich aber auch schon bei mir alles irgendwie schon weiterentwickelt.
00:50:36: Oder vielleicht kommt eine zündende Idee und so.
00:50:40: Das habe ich beim Komponieren... das hat mir mal meinen Kompositionsprofessor gesagt also im Jazz-Gitarre Studium irgendwie es kommt.
00:50:51: Beim Komponnieren kommt es auf die Zündendeidee an, so.
00:50:55: Aber da muss ich noch ein bisschen
00:50:56: mehr nachdenken.
00:50:57: Genau also es braucht zündende Idee und von da aus wenn du die hast dann kannst du von da eigentlich von Anfang bis zum Ende arbeiten.
00:51:05: ja jein man kann bis zum ende das dessen arbeiten wie man Zeit hat bis vielleicht.
00:51:12: vielleicht reicht sie nur für die Hälfte und dann braucht man eine zweite Zünddeidee oder so.
00:51:18: aber ganz
00:51:19: kurz Ganz kurze Zwischenfrage, wenn ich jetzt noch raushöre.
00:51:22: Also die Arrangement machst du nur alleine tatsächlich?
00:51:25: Oder teilt ihr euch da auf oder wie läuft das genau ab?
00:51:27: Oder ist es auch sehr unterschiedlich?
00:51:31: Die ersten Jahre habe ich das nur komplett gemacht und dann kam aber... Es gab einzelne Musiker, es gab bei dem Martin Meyerhofer der hat mal Der mich selber als Komponist übrigens auch, der hat sein eigenes Projekt Skizufrenting usw.
00:51:49: Münchner Musiker früher mit Marco Minnemann bei Legal Aliens irgendwie noch so aus dem Markus-Münchner Zeit irgendwie gespielt hat.
00:51:56: und der Martin ist selber Komponnist, er hat selber eine zeitlange Panzerwelle gespielt, hat mich selber beeinflusst.
00:52:02: ich habe den noch in anderen Projekten mit ihm mit anderen Propekten gespielt und der hat aber dann es bei Panzerballett eingestiegen Da hat diesen ganzen Zapper Einfluss mit reingebracht.
00:52:14: Ich habe mir selber gesagt, ich magst du mal was komponieren und arrangieren?
00:52:20: Und der hat zum Beispiel das Arrangement gemacht von Jimmy.
00:52:25: Es gibt so ein Stück von ihm oder er hat auch paar Eigenkompositionen beigesteuert.
00:52:31: Das Jahr gab es aber ansonsten war bis außer Martin dann ich immer, und dann kam aber irgendwann dachte ich mir Gast, also Gastkomponisten dazu von denen ich in irgendeiner Form mal zusammengearbeitet habe oder sowas sieht.
00:52:49: Da hatte Panzerballett auch schon so ein bestimmtes Profil natürlich und das war klar.
00:52:58: okay was ist Panzer Ballett?
00:53:00: Was klingt typisch?
00:53:02: Was ist typisch Panzer-Ballett?
00:53:03: Dann hab' ich Komponistinnen gefragt, hey möchtest du mal etwas machen, was ist typische Panzer ballett klingt.
00:53:08: Ich habe die und die Grundbausteine, mach mal was draus irgendwie.
00:53:15: Das hab ich gerne mal abgegeben auch weil ich gespannt war auf die Ergebnisse und zu Recht, weil es kamen geile Ergebnisse raus.
00:53:23: Zum Beispiel als Gang, diese Nellida BH, diese spanische Komponistin hat jetzt schon zwei Stücke für uns gemacht.
00:53:31: Die macht eher so Avant-Garde Richtung.
00:53:37: Aber ja, so eine Idee würde ich selbst gar nicht kommen, klickt aber nach Panzerballett und macht mir auch noch Spaß also mehr drauf zu schaffen und so.
00:53:46: Also für mich ist dann Panzer-Ballett natürlich ein Spielwiese geworden und ich habe gedacht warum muss ich immer selber was schreiben?
00:53:53: Vielleicht kann mir jemand anders etwas schreiben das ich üben darf...
00:53:57: Da wird man wieder besser und inspirierter.
00:53:59: Genau!
00:54:00: Genau, oder was auch wirklich sehr spannend war dann.
00:54:04: Irgendwann kam ein Komponist auf mich zu... Ich glaube aus Philadelphia.
00:54:15: Auch so'n moderner Komponzist der für Big Band geschrieben hat oder mit Bläsern und er hat mir seinen Rohentwurf geschickt und ich wusste nicht was der wirklich will.
00:54:28: aber ich habe mir gedacht ja kann man was draus machen und ich dachte mir aber so wie es ist, ich würde das noch umarbeiten.
00:54:38: Und dann hatte ich damals aber erst mal keine Zeit, habe gesagt, ich probiere mal etwas und dann habe ich das... Das war der Sache die ein Jahr auf meinem Rechnerroute bis ich mal dazu kam und da habe ich jetzt wirklich mal Note für Note alles reingehackt bei mir in den Rechners.
00:54:52: Ich hab seine Spuren teilweise drüber gelegt, das umrangiert und dann kam irgendwann tatsächlich was Geiles raus.
00:55:00: Und das, was er auch eigentlich wollte, dass ich selber ein eigenes Panzerwelle-Track im Endeffekt rauswird.
00:55:10: Also ich glaube, er hat mich gar nicht direkt angefragt.
00:55:16: Er will etwas für Panzerwerk machen, sondern hat einfach nur mal mir was hingeworfen.
00:55:20: und dann habe ich tatsächlich gesagt hey!
00:55:21: Ich will was daraus machen.
00:55:22: und dann kam meines Erachtens also dieses Stück was auf Planet Sea drauf ist dem Namen Jazz Metal am meisten noch gerecht wird, nämlich diese... also Jazz und Metal sind ja wie so eine Emulsion.
00:55:38: Also das ist wie Öl und mischt sicher wie Öle und Wasser.
00:55:40: Das sind so komplett unterschiedliche Welten!
00:55:43: Und jetzt kannst du aber klanglich bietet Big Band eine unglaubliche Chance das irgendwie sich nahezubringen weil Du hast diese Bläser haben ja doch ne ziemliche Wucht akustisch Und wenn man das geschickt einbaut, kann man sich das verstärken lassen.
00:56:01: Man muss es nur geschickt irgendwie arrangieren.
00:56:03: und ich denke mal gut seine Grundarbeit zusammen mit dem was ich noch, wie ich die getan dann noch dazu seine getan Arbeit umgebaut habe so dass es nach mehr nach Meckel klingt.
00:56:18: oder hat das ganze dann letztlich das Entergebnis so gut vermischt dass es sozusagen von vorn bis hinten extrem, also energetisch ist und das geht immer so von einem Teil in dem nächsten.
00:56:29: Und es ist aber immer auf volle Kanne von allen irgendwie und du kommst... Also wenn man sich das so ein paar mal anhört und weiß wie der nächste Teil wird, man freut sich schon auf den nächsten Partner.
00:56:40: Es wird durchgeholzt von vorm bis hinten.
00:56:45: Aber es ist eigentlich
00:56:46: Jazz?
00:56:46: Eigentlich ist
00:56:47: es Jazz!
00:56:48: Das sind auch richtig so.
00:56:50: abgefahrene Keine Ahnung, aber ein gardistischer Jazz-Soli drin.
00:56:54: Aber trotzdem hast du die ganze Zeit diesen Metal da irgendwie immer und Du hast aber auch den Jazz da und das klappt finde ich super gut.
00:57:02: also das und das hätte ich aber alleine nie geschafft.
00:57:04: Dazu hat es einen Wir.
00:57:07: dazu hatte wirklich jemanden Arangier gebraucht der sich mit Big Band und Bläser noch besser auskennt.
00:57:12: Aber wir haben das dann auch ausgesucht als eines der vier Stöcke.
00:57:15: Die werden mit Virgil später noch zusammen nochmal aufgenommen um mit der NDR Big Band No one is flying the plane, so heißt ihm das Stück.
00:57:25: Genau!
00:57:26: Von der Planet Sea-Schein?
00:57:28: Genau, genau.
00:57:30: Die hat dann Bejager Balli eingespielter Plakzeug auch super gut.
00:57:35: Das war einer der Schlagzeuge mit denen ich schon immer mal was machen wollte und es passte wie die Faust aus dem Auge.
00:57:41: Es war wirklich... Wie gesagt,
00:57:48: das
00:57:48: schaffe ich oft nicht alleine sondern Der eine oder andere Einfluss von außen hat sich ausgezahlt, finde ich.
00:57:56: Um diesem Jazz-Metal dieser Welt noch weiter auszuschlachten.
00:58:03: oder noch andere Approaches.
00:58:05: Es bereichert einen ja so andere Approachies und ich bin auch immer... Ich bin offen natürlich für so Vorschläge, aber natürlich schreibe ich auch weitere eigene Sachen.
00:58:17: Aber der Anteil von dem was reine Einkommissionen von mir sind ist im Laufe der Jahre auch kleiner geworden tatsächlich.
00:58:25: Vielleicht weiß es mir gar nicht so wichtig ist etwas selber zu schreiben sondern einfach... Am wichtigsten ist es mir, Gitarre spielen zu können.
00:58:38: Live?
00:58:39: Langsamer die tiefen Zeiten.
00:58:40: Genau!
00:58:41: Am wichtigste ist mir Gitarrespielen zu dürfen und irgendwie geiles Zeug zu spielen.
00:58:46: Wenn das dann eben bei Panzerballett ist, dass ich das ausleben kann oder kann dafür eigene Sachen schreiben, dann mache ich's halt so... Das ist ... Ja.
00:58:55: Wie ist das denn innerhalb der Band?
00:58:57: Wenn du jetzt eine eigene Komposition schreibst, hast du ein Thema oder cooles Arrangement dafür und generell eine Gitarrenidee, wie machst du es dann mit einem Schlagzeug zum Beispiel?
00:59:05: Geht's da hin, sagst Sebastian früher oder jetzt auch Virtual oder so, hey, schreib mal in die Schlagzeuglinie drüber oder hast du da auch schon direkt eine Vision weil das so verwoben ist in den restlichen Stimmen wie die Gitarre?
00:59:21: In der Regel ist es so ich Ich schreibe, ich programmiere ein Schlagzeug.
00:59:28: Also ich mache erstmal einen Demo-Track mit allen Instrumenten als MIDI und da auch das Schlagzeuge... also da gebe ich so eine Grundbegleitung ein weil ich arbeite dann auch mit Libraries, also mit Films oder so dass sich...ich möchte, dass es sich von Anfang an irgendwie anhört, gespielt mehr oder weniger anhört.
00:59:53: Das Wohnfil ist ein Fil, wo er einen Torbengroove ist oder wo es einen Backbeat hat.
00:59:59: Manchmal möchte ich auch das gewisse Sachen explizit mit der Snare oder so mitgenommen werden.
01:00:06: und dass sich einen durchgehenden Viertel-Proof auf einer China oder Hi-Hat oder so habe.
01:00:13: Oder eben, dass es auch manchmal eher offenerer Teil ist.
01:00:17: So ein Sechzehntel-Groove auf der Hi-hat zum Beispiel.
01:00:19: dann gibt's diese vorgefertigten Grooves im Easy-Drummer irgendwie, die ich dann aussuche und...
01:00:31: Die musst du doch krass verändern.
01:00:32: Also so ein ganz normaler Vierviertel Fungroove passt doch nicht über einen Jan Zärfeld-Riff.
01:00:37: Das war alles verschieben ein bisschen.
01:00:39: Ja das was ich da wirklich mal einmal gemacht habe ist also das war wirklich eine der übelsten Arbeiten aber sie hat sich ausgezahlt weil es gab zum Beispiel keinen Quentolenwurf dort.
01:00:52: Das heißt, ich habe dann einfach einen irgendeinen Sechzehntel-Groove.
01:00:57: Ein Funksechzehnzelgrove wo jeder Sechszehnzelt belegt ist mit allen Dynamik-Velossities und so weiter hab' ich dann einfach rüber auf so ein Quintolen-Grid gezogen und hab' dann Note für Note sozusagen.
01:01:10: Oh Gott!
01:01:10: Und dann diese Fünfte die dann fehlte noch einfach manuell eingefügt und das war eine halbe Tag Arbeit.
01:01:17: aber am Ende hatte ich dann so n Quintolengroof den ich seitdem auch immer wieder wieder da einbauen irgendwie so, aber das ist gut.
01:01:25: Das war wirklich schwierig.
01:01:27: also deswegen Aber aber ansonsten Es geht erstaunlich gut.
01:01:36: Dann die einzelnen.
01:01:37: Also bei all den midi hat mit ihr ja alles dar.
01:01:41: Das heißt ich habe es eigentlich ganz gut immer hin gekriegt dass so anzupassen dass das nach was klang und das gebe ich dann Manche Schlagzeuger brauchen gar keine Noten, den reicht zum Medi-File.
01:01:56: Ich habe auf Planet C
01:01:57: z.B.,
01:01:57: da hab ich mit Marc und Minimann oder so... Und Morgenargeln?
01:02:02: Zum Beispiel der Morgenargelnd macht überhaupt gar nichts.
01:02:05: Also er kann auch gar keinen Noten lesen.
01:02:07: Da hat auch kein Medi Files einfach irgendwie dazugespielt.
01:02:10: Es hat irgendwie gepasst.
01:02:11: Okay!
01:02:13: Hat einfach viel Viertel gedacht und irgendwie gepassdisch.
01:02:16: Ja, da hattest du gehört was da passiert.
01:02:20: Gut, das war auch bestimmte Stücke.
01:02:21: Wo es nicht so wichtig war, dass wirklich alles ganz bestimmte Töne auf einen bestimmten Hit kommen oder so, sondern da geht's.
01:02:30: Da reicht dann auch... Hat genau sein Approach.
01:02:33: Das war auf ihn ausgelegt aber ansonsten habe ich... Also es wurden natürlich auch die Schlagzeugparts immer aufwendiger auszusetzen.
01:02:45: Deswegen habe ich mir überlegt irgendwann einfach nur noch den Midi-File oder auch einfach die exportierte Schlagzeugspur dazu zugeben und einfach nur die Grundstruktur des Songs habe ich dann in der Partitur, auch in der Schlagzeigstimme.
01:03:05: Und der Schlagezeuger macht es dann selber so wie er denkt sozusagen.
01:03:13: Oder
01:03:13: ist eine Mischung
01:03:14: aus schon wirklich auskomponiertem Schlagtakten Takten, wo z.B.
01:03:25: festgelegt ist was Basejump uns näher machen aber nicht festgelegtes was zum Beispiel oben die Symbols machen oder so was offen ist.
01:03:34: da gibt es ja so Notationen mit diesen Schreckstrichen oder sowas.
01:03:40: welche Sachen können offen sein?
01:03:43: mal ist es mehr Mal ist es weniger.
01:03:48: bis jetzt habe ich immer einen ganz guten Weg gefunden.
01:03:51: Aber ich will mich auch nicht todarbeiten, wie jetzt das der zum Beispiel dieser Trans... also derjenige, der die Schlagzeitspuren für einen Hip-Hop transkreviert hat.
01:04:01: Das kannte ich gar nicht mehr so.
01:04:04: Oder es wird mich wahrscheinlich ewig zeitlos... Hat
01:04:07: er das ganz kurz dazwischen vergattet?
01:04:08: Hat er von Eurer Version transkrevert oder Planet X Version?
01:04:11: Von unserer Version!
01:04:13: Weil wir ja die Noten rauslassen wollen.
01:04:15: Ich habe mir gedacht, dass kann ich nur da machen wenn ich ein Transkrever finde, der wirklich ... der wirklich die Zeit hat oder auch schnell genug gearbeitet.
01:04:23: Der hat wirklich ja auch die Zeit gehabt, aber er hat auch sehr schnell gearbeitet und das könnte ich gar nicht mehr, also so könnte ich
01:04:30: so... Ich meine eure Version, ich habe es so vorhin beim Auto nochmal gehört, beim Autofahren ist nochmal ein bisschen, der Virtual macht das noch mal ein bisschen krasserer als... Ich mein die Planet X Sachen sind sehr so schon krass genug!
01:04:39: Aber ich glaube der Virtual habe sich das Gefühl, dass er dann nur so ein zwei Dinge, ein zwei Sachen, die er da noch mehr reinhaut wahrscheinlich bei eurer Platte.
01:04:45: Ja,
01:04:47: das habe ich ja zusammen mit Virgil diese Version arrangiert.
01:04:52: Wo eben genau das passiert was... Es war eine Weiterentwicklung.
01:04:58: also es ist interessant bei diesem Stück weil es passierte bei Alien Hip-Hop eigentlich genau dass was mich so inspiriert hat nämlich die medrische Modulation oder rhythmische Illusion.
01:05:07: eher gesagt du nimmst da eigentlich die gespielten sechzehnthal Trio und nimmste eigentlich als Sechzehntel wahr.
01:05:17: Schönes Wort, schönes Wort.
01:05:19: Rhythmische Illusion gefällt mir sehr.
01:05:22: Hab ich aber von Anfang an sozusagen auch so verstanden weil es gibt das Buch Rhythmic Illusions von Gavin Harrison und das fand ich zum Beispiel immer interessant der er spricht in seinem Buch um A-Status und vom B-Status.
01:05:44: Das ist das, was ich auch immer versuche meinen Schülern zu erzählen mit denen ich versuche einzuführen in dieses Prinzip.
01:05:51: Also du hast das eine was der Spieler sozusagen fühlt und dass es das A-Status oder B-Status ist das was am Ende rauskommt was der Hörer eigentlich denkt was es sei also die Illusion im Werk gespielt.
01:06:08: Der Spieler fühlt aber auf einer ganz anderen Subdivision auf als dann ankommt.
01:06:14: Gibt es das berühmte Sound of Muzak von David Harrison oder Pocky Pine Tree?
01:06:18: Was ja eigentlich irgendwie ein Sieben ist, aber sich wie vier anfühlt und so was für Schlagzeuger sehr gerne benutzt wird.
01:06:25: Ja der Punkt war eben meine zündende Idee um den Kreis noch da die Bogen zu schlagen bei Alien Hip Hop.
01:06:34: Wie kann ich einen Alien Hip hop neu arrangieren was sozusagen das auf die nächste Stufe noch mal bringt von der Komplexität, dann einfach... Nachdem ich habe vorher von fünf und sieben gesprochen.
01:06:49: Ich hatte ja ein jahr lang noch zusätzliches Jahr damals gebraucht mit dem Typewriter um überhaupt diese Zeptool zu fühlen.
01:06:56: Das war das nächste Kapitel.
01:06:57: aber... Ich dachte mir, was passiert wenn ich das ganze... Also sozusagen diesen B-Status, dass was der Hörer hört es denkt Weiterhin sind es sechzehntel.
01:07:10: Aber was man als Spieler fühlt, sind dann nicht nur sechs Dronen sondern wechselt zu Quintolen und auch zu Septolen.
01:07:18: Du musst sozusagen takt für takt.
01:07:20: also es verschiebt sich takt-für-takt und du musst das komplett neu lernen.
01:07:26: Das ist eigentlich total undankbar, weil für den Hörer hört sich sehr vergleichen.
01:07:33: Also ganz so ist es nicht... Es gibt schon Hinweise darauf, dass da was anders ist.
01:07:39: So ist es aber nicht.
01:07:40: Aber das ist das wahrscheinlich, was du meintest, noch mal krasser ist.
01:07:44: Das ist dann genau
01:07:45: dieses Prinzip
01:07:46: einfach, was passiert.
01:07:49: Wir müssen noch mal ganz kurz den Klatschen.
01:07:51: Ich hab grad ein ausgesehen falschen Kopf gedrückt und kurz kurz beim Aufmachen aufgebrochen.
01:07:55: Wir müssen nochmal kurz reinklatschen, das tut mir so leid.
01:07:57: Ah!
01:07:58: Die Technik.
01:07:59: Drei,
01:07:59: zwei, eins... Super.
01:08:03: Da
01:08:03: kommen wir langsam aber schon zum Abschluss.
01:08:05: Ich habe nicht noch einen zur Abschlussfragen, aber wollte ich...
01:08:08: Kommtest du das noch mitnehmen?
01:08:10: Ja, nein, denn du hast aufgenommen!
01:08:12: Alles alles super!
01:08:12: Ich hab bei mir selber intern.
01:08:14: Ich wollte eigentlich nur meine Aufnahme kurz muten weil ihr das Telefon von meiner Mutter gebimmelt habt und dann habe ich die Aufnahme komplett gestoppt aus Versehen gesehen.
01:08:24: Jetzt läuft wieder alles jetzt.
01:08:26: deswegen muss man nur kurz einklatschen.
01:08:29: Cool.
01:08:30: Dann komme ich jetzt langsam zu einer Abschlussfrage, wenn du noch was sagen willst.
01:08:37: Ein Wort hast du schon öfters mal erwähnt, worauf ich gerne mit dir reingehen möchte und zwar Jazzmetal.
01:08:43: Wir hatten nämlich eine Fusion-Folge schon einmal gemacht wo wir auch über diesen Begriff Jazzmetal gesprochen haben.
01:08:52: Ich habe auch öfters mal schon mit Leuten gesagt, ich würde ganz gern noch mehr im Jazz und Metal verbinden weil das ja auch zwei Kernpunkte meiner musikalischen DNA sind.
01:09:00: Und dann sagen viele Leute wie Panzerballett?
01:09:02: Das ist meine Antwort immer drauf nein bloß nicht wie Panzerverlett!
01:09:06: Nein aber ganz anders... für mich eher die Komponente der Improvisation aus dem Jazz im Vordergrund steht als jetzt die KOMPOSITION, weil ich auch wenn ich hier zum Beispiel mehr aus dem Hardbob komme oder aus dem Bebop komme da die KONPOSITION ja tatsächlich vom Arrangement relativ simpel sind.
01:09:24: Wenn man sich jetzt nochmal zum Beispiel Coatrain mit der Giant Steps Platte was einer mal einen absoluten Lieblingsplatten ist nimmt.
01:09:30: Da passiert ja nicht viel Rhythmisches oder viel Arrangmentechnisches das sind dann eher die Improvision.
01:09:36: Was für einen Stellenwert hat das denn für dich?
01:09:37: Improvisation.
01:09:39: Seid ihr da live limitiert, dass ich zum Beispiel gesagt habe, die Improvisions sind auch von der Form her haben einen Rahmen und sind abgegrenzt.
01:09:47: Versuch dir dort auch Freiheiten zu geben zum Thema wie lang jemand improvisiert, wie frei jemand improvisieren etc.
01:09:54: Eine sehr gute Frage!
01:09:55: Also das ist ein sehr guter Aspekt den ich über die nach sprengen kann.
01:09:58: kurz und zwar Das ist eine ganz grundsätzliche Sache.
01:10:02: Als wir angefangen haben, das war ein Jazz-Fusionquartett, da war alles komplett offen.
01:10:09: Da waren die Themen relativ kurz noch und die Improvisationen dann relativ lang und komplett offen.
01:10:19: Es hat sich im Laufe der Zeit strukturiert.
01:10:26: Der Anteil der Improvisation weniger.
01:10:33: Und dann kam aber letztlich noch ein Ding dazu, nämlich was ich vorher beschrieben hatte das alles immer komplexer wird.
01:10:42: und das führte mit sich dass wir irgendwann anfangen mussten um es teid zu kriegen wie eine pflänzchen so einen stock braucht.
01:10:52: irgendwie dass wir den click track gebraucht haben.
01:10:58: Für mich ist die Erklickung, dass man später dieses Stöckchen dann wegnehmen kann und das Baum steht irgendwann.
01:11:04: Aber dazu muss man es erst mal wirklich eine Zeit lang so lange mit Klickspielen, bis es so verinnerlicht wird.
01:11:11: So diese komplexe Dinge, das verleitet schon dazu, dass gerade ein Kollektiv langsamer und schneller wird
01:11:17: usw.,
01:11:18: manchmal.
01:11:19: Und das Ganze anfängt ein bisschen zu eiern Und so haben wir es hingekriegt, aber dieser Click-Track hat einen ganzen Rattenschwanz, den er mit sich zieht.
01:11:29: Natürlich auch das was wenn du live damit spielen willst bedarf ist natürlich dem In-Ear Monitoring.
01:11:36: und auch deswegen weil man dann den Klick nicht einfach nur konstant lassen kann sondern dass er vom Sequencer kommen muss auch weil der programmiert ist kommt aber dieses ganz wichtige Ding, dass du plötzlich die Improvisationen nicht mehr offen.
01:11:57: Die brauchen dann eine feste Länge und da mussten wir... das ist auch schwierig, die anzupassen.
01:12:03: Man muss sich überlegen man darf sie ja nicht zu lang machen Aber zu kurz wäre auch blöd.
01:12:08: Also man muss es vorher alles festlegen, aber das vorher festgelegt, das geht natürlich gegen den Jazz so ein bisschen dass du völlig frei bist in der Gestaltung der Länge, dann ist so los.
01:12:21: Es ist immer mehr eingefärgt in einen Arrangement-Core Set und auch natürlich wurde das immer dominanter.
01:12:33: dieser... Wenn man mit In-Ears spielt, das geht ein bisschen gegen... Also ich finde Jazz spielen live lebt auch davon die besser einen besseren Überblick darüber hat, wie klingt das einzelne Instrument auf der Bühne von der Dynamik her irgendwie?
01:12:54: Das hängt mit der Dynamiken zusammen.
01:12:55: Und dafür ist es in den Indienier-Situationen für mich der totale Killer und deswegen hat das auch so ein bisschen die Band in Lager gespalten, die das nicht gerne mochten, dass wir das mit dem Indie gemacht haben und die sehr begrüßt haben weil plötzlich alles viel leichter ging zu spielen und so.
01:13:19: Und ich, das dann kam es nämlich auch was sich darin besteht dass wenn man das in hier dann plötzlich mal wieder weglässt lassen muss weil es zum Beispiel technisches Problem gibt dass man dann sagt okay wir können den Song jetzt mal offen spielen und das dann wow!
01:13:36: Es gab so Momente, hey das ist bei uns komplett verloren gegangen.
01:13:40: lass uns doch mal wieder komplett einen Set machen, ohne den ganzen, das Climbing oder das ganze Sequencer oder manchmal kam ja auch so etwas noch zusätzlich drüber.
01:13:51: Und lasst uns das mal komplett wieder back to the roots gehen und das haben wir übrigens dieses Jahr tatsächlich bei einigen Nummern gemacht.
01:14:01: also wirklich Back To The Roots ohne Klick komplett offene Solien da sind.
01:14:07: Also da ist plötzlich, wie so Knoten aufgegangen.
01:14:10: Das ist eine komplett andere Sache.
01:14:14: Die ich mir auch wünsche dass die mehr da sein kann.
01:14:17: deswegen möchte ich in die Richtung arbeiten aber ganz weg von dem anderen exakten... Ich komme nicht ganz weg weil die Nummern bleiben komplex und es bleibt trotzdem irgendwie erforderlich einen Großteil des Sets auch mit diesem Klick spielen können.
01:14:42: Allein weil wir schon gar nicht so viel Probenzeit haben und so weiter, wie ich an den Gangs erklärt habe.
01:14:46: also es bleibt eine Challenge tatsächlich.
01:14:50: Wie allein schon dieser Aspekt dass man auch irgendwann übergegangen ist dazu das wird überhaupt kein Gitarrenentmärk auf der Bühne stehen hat sondern nur noch irgendwie den Quad Cortex hat und du auf der Bühne eigentlich dann aber komplett angewiesen bist darauf.
01:15:08: Natürlich wie es nach Haus klingt, also der Buhnen-Sound ist oft repräsentiert gar nicht mehr... wie die Band eigentlich tatsächlich klingen würde, wenn sie auf der Bühne ist.
01:15:18: Deswegen gehen wir jetzt bei den nächsten Touren mal wieder zurück und ich nehme mal wieder ein Amp mit und stellen Amp wieder auf die Bühnen.
01:15:27: Das sind alles interessante Fragen aber die hängen alle irgendwie miteinander zusammen.
01:15:31: also vor allem eben diese Geschichte mit Banddynamik Die erhalten bleibt eher viel besser ohne in ihr Und der Jazz-Anteil, der viel besser erhalten bleibt wenn man nicht im Korsett ist von diesen Click-Track und Backing Sachen usw.
01:15:49: Das gilt es irgendwie auszutarieren oder irgendein Weg zu finden das beides zu haben.
01:15:53: Das gehört für mich zu dieser schwer Vermischbarkeit von Jazz-Metall zusammen.
01:16:00: Es sind interessanter Kompromisse die man da auf alle Fälle setzen muss, der das bestimmt definitiv nicht so einfach macht.
01:16:06: Eine Frage habe ich noch!
01:16:09: Was passiert denn?
01:16:10: Die Musik ist ja sehr komplex und wird wahrscheinlich so viel geprobt, dass eigentlich keine Fehler groß passieren.
01:16:14: Aber was passiert denn gerade bei diesen abgetrackten Sachen wenn da mal jemand rausfliegt und zwar richtig raus fliegt?
01:16:22: Was ist dann der Notfallplan?
01:16:24: oder... Es gibt keinen Notfall-Plan!
01:16:26: Das Bittere ist es.
01:16:30: Wir haben bis jetzt auch geschafft noch immer durchzukommen Also tatsächlich, also auch mit so einem Click-Track irgendwie hat es dann hingehauen.
01:16:45: Wir haben einmal eben so Notsachen eingeführt wie zum Beispiel am Ende einer Soloform einen Spezial, eine Cowbell die am Schluss die nächste Form einleitet und klar ist jetzt kommt der nächste Teil.
01:17:01: und da spätestens da haben wir es wieder geschafft aber zum Glück ist dieser Super Gau noch noch nicht aufgetreten, außer manchmal musste ich dann tatsächlich den Klick einfach ausschalten.
01:17:12: Da haben wir es verloren und da mussten wir sozusagen wie ein Flugzeug ohne Instrumente landen.
01:17:20: zum Schluss.
01:17:21: Aber das hat irgendwie auch noch gerade so geklappt.
01:17:26: Wir hatten einmal in Berlin, ich glaube im Jahr zwölfund vierzehn war es oder so, das war so ein komplexes Stück Das war irgendwie so ein Roof.
01:17:39: Da sind wir komplett auseinandergeflogen und dann habe ich gesagt, jetzt ist es aus!
01:17:44: Jetzt müssen alle aufhören zu spielen und wir müssen einfach von...
01:17:49: Hätte man noch sagen können das bist du gewollt?
01:17:52: Es sollte so sein!
01:17:53: Hättem man da schon
01:17:55: in Lage!
01:17:56: Vielleicht war es das dann auch irgendwie für die Leute.
01:18:00: Es ist ja auch lustig zu sehen, aber zum einen verzeiht das glaube ich einem jeder weil jeder weiß wie komplex und schwierig diese Musik ist.
01:18:07: uns ist ja schön zu sehen helfen auch Menschen und da passiert dass auch vor
01:18:11: allem
01:18:12: Weil man ja auch nicht vergessen darf, das hast du am Anfang auch gesagt.
01:18:15: Ihr probt ja nicht!
01:18:16: Also ihr ... Proben ist ja mittlerweile in so einer Musikrichtung ich kenn's selber mit Alkaläuten und so.
01:18:21: Ist ja ein rares Gut.
01:18:22: da wird halt einen Tag vorher geprobt oder zwei maximal.
01:18:26: aber wie du im Anfang schon gesagt hattest dieses dass du einmal die Woche sich trifft Man hat den Samstag wo man die Sachen probt Und alles ganz genau durchgeht und bespricht.
01:18:34: Das gibt es ja leider nicht mehr.
01:18:35: Das darf man ja nie vergessen bei sowas.
01:18:37: Ja
01:18:38: Eigentlich sind die ersten, es sind immer so die ersten drei vier Konzerte.
01:18:41: Sind ja eigentlich die Proben?
01:18:43: Ja genau, genauso wie du sagst da kommt auch dieses Bild übrigens dass eine Band irgendwie auseinander fliegt.
01:18:50: das ist sowieso in den alten Filmen.
01:18:53: einer mit einem Auto einen Unfall baut und das Auto bericht so auseinanders und zum Schluss sitzt nur noch der Typ mit dem Lenkrad da und so fühlt sich das tatsächlich an.
01:19:06: Die Idee mit der Cowboy finde ich gut, ihr müsstet mal einführen.
01:19:09: Das kam ja moderne Bands heutzutage auch sehr in ihren größeren Produktionen.
01:19:13: Ist das eine Stimme immer sagt was als nächstes?
01:19:16: Ja!
01:19:17: Dass dann der Jan Zerfeld kurz reinspringt und sagt gleich kommt der Chorus.
01:19:22: Sieht euch aus es geht los.
01:19:25: In Dezember habe ich bei dieser Band Craft diese Franzosen ausgehofft Und die haben tatsächlich dann irgendwie so ein System gehabt.
01:19:34: Dann, one two three four und dann irgendwie Fridge... ...und dann sagt so eine Computerstimme, sagt das dann irgendwie der nächste Teil usw.
01:19:42: Das kannte ich eh mal nicht aber funktioniert auch also... ...das war irgendwie Ableton oder
01:19:47: so?
01:19:47: Ja stimmt!
01:19:48: Ich glaub viele machen Ableton.
01:19:48: Wenn Ableton live ganzes machen, kannst du halt mit ihr so gut wie jeder's auf irgendwie machen.
01:19:54: Aber gerade im Panzerballett-Kontext finde ich das interessant.
01:19:56: Voll wenn da ne Stimme versucht irgendwie so'n siebzehntel eins zu zählen oder so
01:20:03: Abgefahren, abgefahren.
01:20:06: Ja cool Jan!
01:20:07: Sehr sehr schön dass du uns noch mal wieder reingeführt hast in die wunderbare Welt von Panzerpalett.
01:20:12: Sehr
01:20:12: gerne,
01:20:13: dein Kopf wie man da eigentlich aussieht wenn Du Panzer-Palett arrangierst oder was dafür wichtig ist.
01:20:20: Nach wie vor der Hinweis für alle da draußen schaut euch mal die Startnecks Kampagne an.
01:20:26: Die, der Jan aufgesetzt hat für das Live Album.
01:20:28: so es würde mich natürlich sehr auch interessieren weil live ist immer noch mal ein anderes Gefühl halt eben als auf Platte.
01:20:33: dann gibt's vielleicht auch mal ein live Stück wo die beiden rausfliegt wäre ja auch lustig.
01:20:39: Wer
01:20:39: weiß?
01:20:39: Für die gibt´s auf platte nicht.
01:20:42: Ansonsten schaut natürlich bei sämtlichen Streaming-Anbietern oder auch beim Jan selber vorbei, kauft die Platten, besorgt euch die Tickets für die Tour.
01:20:50: Die Tour steht ja schon!
01:20:51: Das geht jetzt nur um das Recording.
01:20:55: Nächstes Jahr oder noch dieses Jahr?
01:20:57: Wann waren die Tour da?
01:20:58: Nur
01:20:58: dieses Jahr... Wir fangen an am derzehnzehnte im September in Paris und der letzte Termin ist am zweiten Oktober in München.
01:21:08: tatsächlich Weites Gehen in Deutschland, aber eben auch Frankreich-Belgien und Österreich.
01:21:15: Und ansonsten ... Ich weiß nicht, wie im Deutschland klappern wir so komplett eigentlich ab?
01:21:21: Da musst du mal direkt mal schauen, wo ihr bei mir in der Nähe seid!
01:21:25: Letztmal bin ich gut ein Stückchen gefahren, habe ich noch Hotel gebucht.
01:21:28: Warst du nicht im Ebert Bad oder was von Ebert Barth, oder?
01:21:31: Ja ja, irgendwo, ja genau.
01:21:34: Aber ich seh grad, ach nea... Ok Köln.
01:21:37: Ja ok ist das Euroblast Festival und da ist halt Guitarsammes drauf.
01:21:42: Genau deswegen
01:21:44: auch der Raphael zum Beispiel nicht dabei ist bei der Tour, sondern der Joe.
01:21:48: Ah!
01:21:49: Ist ja bei den Gitarren oder der Raphaela, das war schon cool.
01:21:51: Da freu' ich mich doch.
01:21:52: Aber ansonsten macht ihr natürlich so wie alle Bands immer schön den großen Kreis um Frankfurt.
01:21:57: Leider?
01:21:58: Ich versuch's immer wieder Ja,
01:22:00: mit sowas ist hier irgendwie... Es gibt einen ja Colossal wäre was.
01:22:04: Haben wir
01:22:04: schon und der will uns aber nicht mehr spielen lassen.
01:22:08: Weil die er hat es mit uns versucht, aber es kam ihm zu wenig Leute.
01:22:13: Das waren so unsere in der Regel so unserer hundert bis Hundertfünfzig und das war immer...
01:22:20: Ach, aber klar!
01:22:21: Waldbronn Soundcheck One, da hab ich doch selber schon öfters gespielt.
01:22:24: Der gute ... Ach, wie heißt der denn auch?
01:22:26: Ich komm grad nicht auf den Namen.
01:22:27: Wayne, Wayne!
01:22:29: Genau, genau.
01:22:30: Da bin ich doch auf alle Fälle mit dabei in Waldbron.
01:22:32: Sehr gut.
01:22:33: Das ist sehr cool.
01:22:34: Da geh' ich auf alle Fall hin.
01:22:35: Das sind coole Bühne.
01:22:37: Super.
01:22:38: Freut mich.
01:22:39: Ja, gut, dann auf alle fälle an unsere Zuhörer und Zuhörende draußen mal auschecken wann... Panzerballett of Tours und vorbeikommen, wenn ihr die Möglichkeit habt.
01:22:47: Und ansonsten checkt die Alben aus.
01:22:49: Hört vor allem Alien Hip Hop, hört da die Panzer Ballett-Version und die Planet X Version.
01:22:54: Ihr habt ein Song Rearranged der nicht nördiger und nördig ist und nicht absurd ist und noch nörgiger gemacht.
01:23:01: Was ich aber sehr schön finde war halt wie gesagt zu wenige Leute Planet X gehört haben an einer der besten Bands die sie gab.
01:23:07: Richtig ja!
01:23:08: Wo ich mir manchmal so bisschen denke ach Virgil Es ist ja schön, dass du bei Panzer Ballett spielst.
01:23:12: Aber so ein Planet X Reunion wäre glaube ich auch mal wieder schön!
01:23:15: Das
01:23:16: wär total geil!
01:23:18: Tony McFarlane müsste
01:23:19: auch einer... So richtig schön mit Tony dabei und das war natürlich der Hammer.
01:23:25: Aber ja, in diesem Sinne besten Dank dir und auch an unsere Zuhörer-Zuränder.
01:23:29: draußen schaut man uns im Discord Kanal vorbei falls ihr Teil der Letzter Gitarre Community sein wollt.
01:23:34: Die Umfrage steht natürlich auch noch weiter offen wenn ihr ein bisschen Kritik und Feedback geben wollt.
01:23:38: Ein letzter Gita auch ganz anonym ansonsten auch hier gerne bei allen Streamingplattformen vorbeischauen eine fünf Sterne Review geben einen Daumen hochgeben oder einen netten Kommentar entlassen.
01:23:47: Und in diesem Sinn wünsche ich Ihnen die Fabian euch wieder ganz viel Spaß beim Üben.
01:23:51: Auf Wiederhören!
01:23:52: Tschüss Super!
01:23:53: Sehr
01:23:59: sehr schön.